Autor: ASH_admin

Kinder & Umwelt: „Ein Weidentipi für den Schulhof“

Das Projekt “Kinder und Umwelt” startet erfolgreich ins neue Schuljahr

Erftstadt: “Ich hätte gerne ein Weidentipi mit Kamin! Ich wünsche mir eine Müllmaschine! Und ich ein Erdbeerbeet und eine Blumenwiese!”, freuen sich Schüler:innen der Janusz-Korczak-Schule. Rund 30 Kinder kamen zu Beginn des Schuljahres zusammen, um nun wöchentlich an der Garten-AG der Offenen Ganztagsschule teilzunehmen. Unter anderem ist ein noch grünerer Schulhof geplant – und in ihrem eigens gebauten Miniatur-Garten konnten die Kinder ihre Wünsche mit Naturmaterialien wie Äpfeln, Stöcken und Federn bereits umsetzen.

Die Umweltpädagoginnen Susanne Kirsch und Isabel Degen präsentieren  den Miniatur-Garten der Garten-AG der Januz-Korczak-Grundschule.

Begleitet wird die Garten-AG vom Team “Kinder und Umwelt” des ASH Sprungbrett e.V., gefördert durch „Aktion Deutschland Hilft“, das seit diesem Jahr die Erftstädter Grundschulen im Bereich Umweltbildung unterstützt. Das Projekt “Kinder und Umwelt” wurde aufgrund der Flutkatastrophe in Erftstadt 2021 ins Leben gerufen. Kinder haben wichtige Lebensräume verloren, die eigene Schule, den nahegelegenen Spielplatz, vertraute Ankerpunkte.  Gleichzeitig tauchten viele Fragen auf: Woher kam das viele Wasser? Wie konnte das passieren? Warum ist Wasser so wertvoll? Warum brauchen wir die Natur?

Fragen, denen sich die Umweltpädagogen:innen des Projektes gemeinsam mit den Kindern stellen: nachmittags, ergänzend im Schulunterricht oder auch im Rahmen der Initiative “Schule im Aufbruch”, die für Verantwortung und eine Bildung für nachhaltige Entwicklung steht. So konnte eine dritte Klasse der Erich-Kästner-Schule bereits ihr eigenes Abwasser herstellen, filtern und erste Schlüsse ziehen: ”Bei Kies und Sand ist Matsch hängen geblieben und das Wasser ist durchgeflossen! Der Kies drückt den Dreck an die Seiten, dann fließt unten wieder halbfrisches Wasser raus! Das Wasser ist immer noch blau, die Farbe wird gar nicht gefiltert!” Wichtige Erkenntnisse für die kleinen Naturwissenschaftler:innen…

 

 

 

 

 

 

 

Ob Experimente oder eine umweltfreundliche Schulhofgestaltung: Die Natur erfahren mit allen Sinnen macht schon jetzt Lust auf mehr – und die Kinder sind mit Freude und Eifer dabei! Vielleicht auch eine Inspiration für Eltern und andere Natur-Freunde!? Erftstadt darf gespannt sein…

„Aktiv in Bergheim Süd-West“: Halt Dich!

Neues Bewegungsangebot für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren

Mit der Corona Pandemie veränderte sich auch die Welt der Bewegung. Kinder und auch Erwachsene mussten sich neue Bewegungsmöglichkeiten erschließen. Oft gelang den Erwachsenen dies, vielen Kindern leider nicht.

Mit „Halt Dich“ hat der ASH Sprungbrett e.V. ein Bewegungsangebot ins Leben gerufen, das sich im Schwerpunkt der spielerischen Kräftigung der Rumpfmuskulatur widmet. Ziel des Projektes „Halt Dich!“ ist der Ausgleich von Corona bedingtem Bewegungsmangel. Dieser Bewegungsmangel zeigt sich auch in einer verschlechterten Körperhaltung, die sich manifestieren und viele körperliche Folgeschäden nach sich ziehen kann. Eine aufrechte Haltung ist für die körperliche Gesundheit grundlegend.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Projekt „Halt Dich“ wird gefördert durch das Aktionsprogramm

„Aufholen nach Corona“ der Kreisstadt Bergheim.

Die Bewegungsstunden finden dienstags und donnerstags im Bewegungsraum des Jugendzentrums Bergheim Mitte (JuZe) am Chaunyring neben der Realschule statt und sind nach Altersklassen differenziert.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf dieser Seite. Dies senden Sie bitte ausgefüllt und unterschrieben per E-Mail an:

info@ash-sprungbrett.de

Parkour! – Wir erklimmen Bergheim-Südwest

Da sich unter der Coronakrise die Bewegungssituation für Kinder drastisch verschlechterte, hat der LSB NRW e.V. als Initiator die Kampagne „Extrazeit für Bewegung” ins Leben gerufen und unterstützt Sportvereine oder Vereine der freien Jugendhilfe in Kooperation mit einem Sportverein darin, Kinder gezielt in Bewegung zu bringen.

Wir als Projekt „gesund und munter” haben uns Unterstützung vom Verein „Parkour Movement” aus Köln geholt und einen Aktionstag ins Leben gerufen, an dem Kinder der ersten bis vierten Klasse der OGS an der Astrid-Lindgren-Schule in Bergheim-Südwest die Sportart Parkour kennen lernen durften.

Über und mit Bewegung lernen Menschen jedes Alters einander am besten kennen und somit ging es direkt in ein Bewegungsspiel mit Überraschungseffekt:

Zum Namen jeder Person wurde in der Vorstellungsrunde das jeweilige Lieblingstier genannt und dieses direkt in Bewegung umgesetzt und dargestellt. Die spezifischen Bewegungsformen des Parkour wurden spielerisch und schrittweise eingeführt, wobei sich die Trainer an den Bewegungsimpulsen der Kinder orientierten und nur Anregungen gaben. Für die spezifischen Parkour-Bewegungen wurden verschiedene Vorübungen eingesetzt, um die Technik langsam einzuüben.

So wurde über das Partner-Spiel „Flamingo schubsen”, das hier die Trainer den Kindern vorführen, ein Spiel auf einem Bein zur Schulung des Gleichgewichtssinnes, als „Sticking” bezeichnet, geübt:

Es geht um das präzise Landen nach einem ein- oder beidbeinigen Absprung auf beiden Füßen, genauer dem Vorderfuß mit leicht gebeugten Knien. Dies eingeübt, wurde wieder in Spiele verpackt, vertieft.

Eine ähnliche Herangehensweise fand sich auch bei den “Überwindungssprüngen”. Die machten den Kindern besonders viel Spaß und hier zeigte sich auch das Wesen des Parkour: die gegebenen Bewegungsmöglichkeiten nutzen. Steine auf dem Schulhof wurden ganz einfach zum Überwinden genutzt!

Auch weitere Spielmöglichkeiten, die auf dem Schulgelände zu finden sind, wurden als Hindernisse neu entdeckt und überwunden.

PARKOUR!

Danke Giulio!

Danke Adrian!

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format: Parkour-Tag – Pressemeldung (11.08.2022)

ANKER – Ankommen, Entspannen, Ruhe finden

Der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24.02.2022 wird uns lange in schmerzlicher Erinnerung bleiben. Die darauffolgenden entsetzlichen, traumatisierenden Kriegsereignisse belasten Kinder und Jugendliche aus der Ukraine im besonderen Maße. Viele Kinder und Jugendliche sind mittlerweile mit ihren Familien in Bergheim angekommen. In einem fremden Land stehen sie nun vor weiteren Herausforderungen. 

ASH-Sprungbrett e.V. möchte mit dem Projekt “ANKER” belastete und traumatisierte Kinder und Jugendliche, die in Bergheim Schutz gefunden haben, unterstützen. Ziele des Projektes sind: Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine das Ankommen zu erleichtern, Entspannung und Wohlbefinden zu fördern und einen Ort der Ruhe und Sicherheit für sie zu schaffen. 

Die Angebote des Projekts sind vielfältig und werden auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zugeschnitten. Vor allem möglichst sprachfrei funktionierende Spiel- und Bewegungsangebote, kreative Tätigkeiten und Musik werden gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen an geschützten Orten umgesetzt. Dabei steht im Fokus, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, sowie den Kindern und Jugendlichen Raum zu geben, um mit angenehmen und erfolgreichen Erlebnissen, die Spaß machen, ihr Wohlbefinden zu stärken.  

ASH-Sprungbrett e.V. wird mit “ANKER” vor allem aufsuchend in den Bergheimer Stadteilen und Quartieren, in denen die Familien leben, unterwegs sein. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den Stadteil- und Quartiersbüros vor Ort vorgesehen. 

 

Kontakt zum Projekt/ Ansprechperson 

Julia Wiebecke 

E-Mail: anker@ash-sprungbrett.de 

Telefon: 02271 56 997 16 

Standort: Hauptstr. 10, 50126 Bergheim 

Zeiten und Durchführungsorte der Angebote für die Kinder und Jugendlichen werden zeitnah veröffentlicht.

Gefördert wird das Projekt durch die Aktion Mensch

 

Brief von der Bundesagentur für Arbeit an die ukrainischen Kriegsgeflüchteten

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicherlich bereits wissen, können Sie seit dem 1. Juni 2022 Leistungen nach
den Sozialgesetzbüchern erhalten. Konkret bedeutet dies, dass Sie seitdem Geldleistungen von dem für Sie jeweils zuständigen Jobcenter beziehen können.

Dort können Sie auch viele weitere Leistungen kostenlos in Anspruch nehmen. Ihr
Jobcenter hilft Ihnen zum Beispiel bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle
oder einem passenden Sprachkursangebot. Grundsätzlich können Sie selbst entscheiden, ob Sie unmittelbar eine Beschäftigung aufnehmen oder zuerst deutsche
Sprachkenntnisse erwerben oder auch Qualifizierungsangebote in Anspruch nehmen
möchten.

Momentan werden in vielen Branchen, wie dem Handwerk, der Gastronomie, dem
Gesundheitswesen aber auch der Industrie Arbeitskräfte gesucht. Der Landesregierung Nordrhein-Westfalens ist es wichtig, dass Sie eine gute Arbeit bekommen.

Leider gibt es teilweise Arbeitsverhältnisse, die große Risiken mit sich bringen, weil
sie z.B. nicht auf Dauer angelegt sind, kein existenzsicherndes Einkommen bieten oder sozialrechtlich nicht abgesichert sind. Wir bitten Sie daher, die Chance zu nutzen
und sich in Ihrem Jobcenter oder bei Beratungsstellen, wie z.B. „Beratungsstellen Arbeit“ und „Faire Integration“ auch über Ihre Rechte als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer zu informieren.

Besonders gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen haben Fachkräfte. Allerdings werden für eine Tätigkeit als Fachkraft spezifische Fachkenntnisse benötigt. Soweit Sie in der Ukraine ein Studium oder eine Ausbildung absolviert haben, können solche Qualifikationen in Deutschland anerkannt werden. Auch über diese Möglichkeiten informiert Sie Ihr Jobcenter gerne.

Wir laden Sie deshalb herzlich ein, sich vor Ort in Ihrem Jobcenter zu Ihren Chancen
auf dem Arbeitsmarkt oder über Qualifizierungsangebote beraten zu lassen. Auch bei
der Suche nach Kinderbetreuungsangeboten, bei Fragen zu Schülerpraktika, Berufspraktika oder einer beruflichen Ausbildung erhalten Sie dort fachkundige Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Bianca Cristal                                                                        Stefan Kulozik 
Geschäftsführerin Arbeitsmarktmanagement                 Abteilungsleiter Abteilung II
Bundesagentur für Arbeit                                                    Arbeit und Qualifizierung 
Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen                            Ministerium für Arbeit,
                                                                                                 Gesundheit und Soziales des
                                                                                                 Landes Nordrhein-Westfalen

 

Hier finden Sie den Brief an die ukrainischen Kriegsgeflüchteten im PDF-Format:

Brief an die ukrainischen Kriegsgeflüchten
Brief an die ukrainischen Kriegsgeflüchten Russisch
Brief an die ukrainischen Kriegsgeflüchten Ukrainisch
Brief an die ukrainischen Kriegsgeflüchten Englisch

Gesund und munter auf dem Abenteuerpfad

Gesundheitsförderung für Vorschulkinder in der Kita „Abenteuerland“ in Bergheim Südwest.

Die Jahre im Kindergarten fliegen dahin und schnell sind aus den Kleinsten Vorschulkinder geworden. Sie werden im letzten Kindergartenjahr auf den großen
Schritt der Einschulung und auf die schulischen Erfordernisse besonders vorbereitet. Doch nicht nur Farben und Formen zu kennen, der Witterung entsprechende Kleidung auszuwählen oder erste Zahlenkenntnisse sollten hierbei eine
Rolle spielen, sondern auch etwas noch Grundlegenderes: die Gesundheit. Durch
den Alltag in der Kita und in der Familie lernen Kinder bereits viele Dinge und
Gewohnheiten, die ihnen helfen sollen, gesund zu sein und zu bleiben. Doch das
Team des Projektes „Gesund und munter“ setzte sich zum Ziel, über diese Erfahrungen hinausgehende Impulse zu setzen und auf die Vorschulkinder zugeschnittene Gesundheitsförderung zu betreiben.

Zu diesem Zweck besuchten die Projektmitarbeiterinnen regelmäßig die Vorschulkinder der städtischen Kindertagesstätte „Abenteuerland“ in Bergheim
Südwest und kamen über die verschiedensten Gesundheitsthemen mit ihnen ins
Gespräch. Die Kinder lernten einiges über ihren Körper, sowohl was die Atemorgane als auch den Bewegungsapparat angeht und natürlich konnten sie sich immer viel bewegen und Spaß haben – so z.B. auf einem eigenen Abenteuerpfad.

Gezielte Sinnes- und Bewegungs-Übungen sollten sie auf den Verkehr vorbereiten, der ihnen auf dem künftigen Schulweg begegnen wird.

 

 

 

 

 

 

 

Sie konnten aber auch gemeinsam experimentieren, um ihre Sinne und deren
Funktionen kennenzulernen. Beim Ausprobieren von selbst gebastelten Becher-Telefonen oder beim Geschmackstest mit Obstsorten wurde viel gelacht und geraten. Es gab viel zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken und natürlich
auch zu ertasten! Herauszufinden, was in einer „Zauberkiste“ steckt, während
alle Sinne außer dem Tastsinn ausgeschaltet sind, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die alle Vorschulkinder gut gemeistert haben.

Gesunde Ernährung wurde ebenfalls in den Mittelpunkt gerückt und den Kindern
nähergebracht – sowohl die Frage danach, wo die Lebensmittel herkommen, als
auch die Frage, was gesundes Essen und Trinken ausmacht, wurden erörtert. Erstere führte die Kinder in den vom ASH-Sprungbrett e.V. unterhaltenen und bewirtschafteten „Tafelgarten“, in dem sie bei einer Führung das Pflanzen von Salat-Setzlingen („Baby-Salat“) erleben und viele Pflanzen kennenlernen konnten.
Der Weg „vom Feld auf den Tisch“ wurde hier erlebbar gemacht, aber auch andere spannende Naturerfahrungen bereicherten diesen Vormittag.

Gesundes Essen und Getränke gab es beim Abschiedsfrühstück vor den Sommerferien, nach denen es für alle in die Schule geht. So wurde den Kindern die Lebensmittelpyramide bei guter Laune und einem gemeinsamen Schmaus erläutert und praktisch nutzbar gemacht. Bei dieser Gelegenheit staunten die Projekt-
mitarbeiterinnen über das reichhaltige bereits vorhandene Wissen der Vorschulkinder über gesunde Ernährung, das bei dieser Gelegenheit vertieft werden
konnte.

Neben gesunder Ernährung und bewusster Bewegung als Felder der Gesundheitsförderung steht als drittes die Entspannung: Eine besonders entspannende
Pause vom Alltag bot den Vorschulkindern der Besuch von „gesund und munter“,
bei dem sie verschiedene Entspannungstechniken kennenlernen und ausprobieren konnten wie eine entspannende Massage oder eine Phantasiereise.
Wir wünschen allen Vorschulkindern einen guten Start in der Schule und einen
weiteren Lebensweg, auf dem sie gesund und munter bleiben.

Hier finden Sie die Pressemitteilung und zusätzliches Bildmaterial: Vorschularbeit Kita Abenteuerland – Pressemeldung (13.07.2022)

Kommunales Integrationsmanagement (KIM)

Case-Management im Kommunalen Integrationsmanagement NRW des ASH-Sprungbrett e.V. bedeutet individuelle Einzelberatung und Unterstützung in allen Belangen von Integration und Teilhabe für Geflüchtete, Zugewanderte und Menschen mit Migrationsgeschichte aller Altersgruppen.

Wohnen Sie in Bedburg, Bergheim, Elsdorf oder Pulheim? Dann sind wir genau der richtige Ansprechpartner!

Wir bieten umfangreiche Beratung und Unterstützung in Bezug auf:

  • Gesellschaftliche & rechtliche Erstorientierung
  • Integration in Bildung & Arbeit
  • Gesundheits-, Familienfragen & Beratung für Frauen
  • Vermittlung von passenden Unterstützungsangeboten

Das bedeutet praktisch:

  • Unterstützung im Schriftverkehr
  • Terminbegleitung
  • Unterstützung bei der Arbeitssuche und Erstellung eines Bewerbungsschreibens
  • Unterstützung bei verschiedensten Anträgen
  • Und vieles mehr…

Unsere Angebote sind bedarfsbezogen, kostenfrei, mehrsprachig.

Kurz gesagt: Wir sind für Sie da!

Wo? Vor Ort bei ASH-Sprungbrett e.V. in Bergheim und nach Terminvereinbarung in den Kommunen Bedburg, Elsdorf und Pulheim.

Hier finden Sie uns: ASH-Sprungbrett e.V.

Hauptstraße 10

50126 Bergheim

 Tel.: (02271) 987 88 59

E-Mail: KIM@ash-sprungbrett.de

Demokratiekonferenz im Rhein-Erft-Kreis: Akteure & Beiträge zur Erinnerungskultur und Antisemitismus heute

  • Ben Salomo (Rapper und Dozent für Empowerment) spricht über Antisemitismus heute 
  • Studie der Universität Bielefeld zu Gangsta-Rap und Antisemitismus 
  • Zweitzeug:innen e.V. lässt die Geschichten von Holocaustüberlebenden nicht verstummen 
  • Wie wird wem in der deutschen Erinnerungskultur gedacht (Bildungsbausteine e.V.) . 

 Am 22. Juni 2022, lud das Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus – a.d.a.- zur Demokratiekonferenz in Pulheim ein. Die Konferenz richtete sich  unter dem Titel „Erinnerungskultur und Antisemitismus an interessierte Menschen ab 15 Jahren heute“. Die Veranstaltung eröffnete Landrat Frank Rock. In seinem Grußwort stellte er sich und den Rhein-Erft-Kreis hinter die Ziele und Veranstaltungen des Aktionsbündnisses.  

 Eindringlich, erschütternd und anschaulich schildert der Rapper Ben Salomon zum Auftakt der Veranstaltung im Gespräch mit Claudia Maierski, die täglichen Erfahrungen von Beleidigungen und Bedrohungen im Leben von Jüd:innen bis hin zu den bekannten bundesweiten gewaltsamen Ereignissen gegen jüdische Mitbürger:innen. Als Rapper erlebte er ständig persönlich Antisemitismus und Anfeindungen. Diese Erlebnisse ließen ihn seine Karriere als Rapper beenden. Seither engagiert er sich an Schulen in der Präventionsarbeit und dem Empowerment von Jugendlichen.   

 Ben Salomo betont die Bedeutung einer Professionalisierung der Präventionsarbeit. Ein stetiges Widersprechen und Korrigieren von antisemitischen Vorurteilen, Gerüchten und Geschichten über Jüd:innen ist zentral für veränderte Sichtweise und ein friedliches Miteinander.  

 Die Workshops zu Antisemitismus im Gangsta-Rap, zu den Geschichten von Holocaustüberlebenden und zur deutschen Erinnerungskultur vertieften das Verständnis, beleuchteten die Zusammenhänge und zeigten die Bedeutung von Präventionsarbeit auf. 

 Der Rhein-Erft-Kreis als Träger des Projekts und ASH-Sprungbrett e.V. als Koordinierungs- und Fachstelle sind seit Mai 2017 für a.d.a. tätig; a.d.a. wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Landesprogramm „NRWeltoffen“ gefördert. 

 Mit dem Bündnis a.d.a. haben wir ein funktionierendes Netzwerk in der Arbeit für Demokratie und gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung geschaffen, das es für ein friedliches Miteinander der Menschen im Rhein-Erft-Kreis weiter zu pflegen und auszubauen gilt“, so Katharina Dammer, die Projektleiterin bei ASH-Sprungbrett e. V. 

 Weitere Informationen sind über ada@ash-sprungbrett.de erhältlich. 

Kinder und Umwelt

„Was passiert beim Klimawandel? Warum steigt der Meeresspiegel? Woher kam das Hochwasser? Und was können wir denn dagegen tun?“

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 zerstörte viele Regionen in Nordrhein-Westfalen. Im Rhein-Erft-Kreis war insbesondere Erftstadt betroffen.

Das Projekt “Kinder und Umwelt” wurde aufgrund dieser Katastrophe in Erftstadt ins Leben gerufen. Durch die Flut haben auch die Kinder wichtige Lebensräume verloren: die eigene Schule, den nahegelegenen Spielplatz, vertraute Ankerpunkte.
Der Wiederaufbau der Infrastruktur stellt nur einen Teil der notwendigen Maßnahmen dar. Auch gegen die Ohnmacht und Verunsicherung der Menschen und vor allem der Kinder muss etwas getan werden.

Das Projektteam von “Kinder und Umwelt” hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Grundschüler:innen in Erftstadt bei diesem Prozess zu begleiten.

Durch Aufklärung und spielerische Angebote (Neuerkundung der Spielbereiche, naturgerechte Gestaltung der Schulhöfe und Spielplätze, themengerechte Ausflüge, …) möchte das Team die Kinder unterstützen, einen Umgang mit der Situation und einen neuen Zugang zu den Themen Wasser, Umwelt und Klima zu finden. Die Projektmitarbeiter:innen stehen selbstverständlich auch Lehrern:innen und Eltern mit Informationen und Angeboten zur Verfügung.

– Natur erleben, kleine und große Wunder bestaunen
– Die Umwelt in all ihrer Komplexität entdecken und Zusammenhänge besser verstehen
– Unseren Planeten und Lebensraum erhalten und schützen

Darum geht es!
Denn „Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Schritte tun, wird sich unsere Welt verbessern!“, sagt ein afrikanisches Sprichwort.

Ansprechpartner:

Manuela Hanisch, Janina Jung, Eva Kirsch und Isabel Degen

Mailadresse:                                     kinder-umwelt@ash-sprungbrett.de

Standort:                                            Herriger Str. 3, 50374 Erftstadt

Gefördert wird das Projekt von:in Kooperation mit
dem “Paritätischen Gesamtverband Nordrhein-Westfalen”.

Seilspringen lernen in 2 Tagen? Die „gesund und munter“-Olympiade motivierte dazu…

In den Osterferien hatte das Team des Projektes „gesund und munter“ im Rahmen der Ferienfreizeit an der Astrid-Lindgren-Schule das Motto „Beweg` Dich!“ auf die Fahnen geschrieben.

Die OGS-Kinder hatten einen Vormittag lang die Gelegenheit, ein Trainings-Camp zu besuchen und sich dort in verschiedenen Bewegungssettings auf dem Gelände der Schule bei strahlendem Sonnenschein auszuprobieren. Dem einen lag mehr das „Tontaubenschießen“ mit Bällen oder das Slalom-Fahren auf einem 
Rollbrett, während die andere lieber Zielwerfen mit Bohnensäckchen oder Seil- 
springen üben wollte. Für jeden war etwas dabei. Eine neue Erfahrung bot die 
zwischen zwei Bäumen auf dem Hof aufgespannte Slackline, ein Gurtband, auf 
dem die Kinder balancieren durften – natürlich mit Unterstützung, da dies für 
jede und jeden eine Herausforderung ist. Das Trainings-Camp weckte in vielen 
einen sportlichen Ehrgeiz und so kam es z.B. dazu, dass die Seilhüpf-Rekorde in 
schnellem Nacheinander gebrochen wurden – schließlich wurde ein Höchststand 
mit 51 Sprüngen am Stück aufgestellt. Bravo! Doch damit war es nicht genug – 
manche lernten das Seilspringen in zwei Tagen!

Nach dieser Vorbereitung wurde an einem  zweiten  Vormittag  in  der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule die „gesund und munter“-Olympiade veranstaltet! Alle Teilnehmer*innen waren motiviert und hatten viel Spaß am Wetteifern in den sechs Disziplinen:  Schwungseil-Hüpfen,  Zielwerfen,  Tontaubenschießen,  Seilspringen, Rollbrett-Abfahrt und Rollbrett-Slalom. Trotz des Wettkampfes haben alle die Sportlerinnen und Sportler, die gerade antraten, im „olympischen Geiste“ mit Freude und lautstark  angefeuert,  denn  das  Wichtigste ist nicht gewonnen, sondern gut gekämpft zu haben. An diesem Tag haben alle Kinder das Ziel erreicht: sie haben sich mit Spaß bewegt!

Nach dem Erhalt der Teilnahme-Urkunden ließen die Kinder die Olympiade  mit  Bewegungsspielen  ausklingen – ein Bewegungsfest!

Wir freuen uns auf das nächste Mal!