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Jecke Seifen für die Tollitäten

Brühl/Rhein-Erft-Kreis. (13. 02. 2017) Hochbetrieb herrschte in den letzten Tagen in der Produktionsschule.NRW in Brühl, die ASH-Sprungbrett e.V. als Träger durchführt. Seifen in Form des Karnevalsordens der KG Gemütlichkeit aus dem Euskirchener Stadtteil Dom-Esch mussten die Produktionsschüler in kurzer Zeit originalgetreu herstellen. Den Auftrag dazu hatten die Tollitäten Prinz Rolf I. und Dagmar I. von der KG Gemütlichkeit gegeben. Bei der Übergabe war Dagmar I. mehr als begeistert von den handgefertigten Naturseifen mit Vanilleduft. Sie freute sich zudem über 60 rote Herzen aus Seife, die die Teilnehmenden der Produktionsschule.NRW ihr schenkten.

Die Produktionsschule.NRW bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren. Hier lernen sie auch den gesamten Wirtschaftskreislauf kennen, indem sie gemeinsam Produkte entwickeln, herstellen, vermarkten und verkaufen. Je nach persönlicher Neigung können die jungen Erwachsenen zwischen den Gewerken Metall, Holz, Hotel- und Gaststättengewerbe, Garten- und Landschaftsbau, Lager und Logistik sowie Verkauf und Handel wählen. In Kooperation mit dem Berufskolleg können sie zudem ihren Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 nachholen.

Die Produktionsschule wird durch das Land NRW sowie den Europäischen Sozialfonds, die Agentur für Arbeit in Brühl und das Jobcenter Rhein-Erft gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ASH-Sprungbrett e.V. auf der Ausbildungsbörse in Hürth

Hürth/Rhein-Erft-Kreis. (04. 02. 2017) Zahlreiche Schülerinnen und Schüler kamen am letzten Samstag zur 20. Hürther Ausbildungsbörse ins Goldenberg Europakolleg. Mittendrin im geschäftigen Gewimmel waren die Mitarbeiterinnen der Produktionsschule.NRW, die ASH-Sprungbrett e.V. an den Standorten Bergheim, Brühl und Frechen-Königsdorf in Trägerschaft durchführt.

Im persönlichen Gespräch informierten sich zahlreiche Interessenten über die vielfältigen Möglichkeiten der Produktionsschule.NRW. Besonders gut kamen bei den Jugendlichen auch die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Produktionsschule.NRW angefertigten Produkte wie Seifen, Kerzen, Schlüsselanhänger, Minikommoden oder Nistkästen an.

Das Jahr in der Produktionsschule.NRW können junge Menschen zur beruflichen Orientierung nutzen. Hier werden unter fachlicher Anleitung im Team Ideen für Produkte entwickelt und diese anschließend hergestellt. So lernen die Jugendlichen den gesamten Produktkreislauf kennen. Zur Auswahl stehen die Gewerke Metall, Holz, Hotel- und Gaststättengewerbe, Garten- und Landschaftsbau, Lager und Logistik sowie Verkauf und Handel.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, in Kooperation mit einem Berufskolleg den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 nachzuholen.

 

Ina Schötzau (Bild) und Naja Bethke sowie weitere Kolleginnen  von der Produktionsschule.NRW informierten die Schülerinnen und Schüler auf der Ausbildungsbörse in Hürth über die Produktionsschule.NRW, die durch das Land NRW sowie den Europäischen Sozialfonds, die Agentur für Arbeit in Brühl und das Jobcenter Rhein-Erft gefördert wird.

10 Jahre Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis

Wanderausstellung „Selbsthilfe. Gruppen. Leben.“

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (26 01.2017) Mit der Eröffnung der Wanderausstellung „Selbsthilfe. Gruppen. Leben.“ im Kreishaus Bergheim feierte das Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis des Paritätischen NRW e.V. am 26. Januar sein zehnjähriges Jubiläum. Herr Dr. Nettersheim, Sozialdezernent des Rhein-Erft-Kreises, eröffnete die Veranstaltung. Er hob den hohen Wert der Selbsthilfegruppen hervor und lobte ihr großes ehrenamtliches Engagement.

Julian Beywl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes des PARITÄTISCHEN, betonte die Bedeutung des PARITÄTISCHEN als Verband der Selbsthilfe in NRW mit seinen 38 Selbsthilfe-Kontaktstellen und –Büros. Er lobte die vielfältige Arbeit des Selbsthilfe-Büros in letzten 10 Jahren: „Ich möchte meinen Dank an Gabriele Miller-Staudt aussprechen. Sie ist die Ansprechpartnerin für 120 Selbsthilfe-Gruppen, die es hier im Rhein-Erft-Kreis gibt. Sie ist auch Ansprechpartnerin für Menschen, die eine neue Gruppe gründen wollen und Beratung benötigen. Und sie vertritt das Thema in der Öffentlichkeit“.

Auch Ingrid Weiss, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen dankte für 10 Jahre gute Zusammenarbeit. Gabriele Miller-Staudt, Leiterin des Selbsthilfe-Büros, verwies auf den Wert der Selbsthilfegruppen für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft: „Der zunehmenden Vereinzelung und Vereinsamung treten gerade Selbsthilfegruppen als Solidargemeinschaft entgegen. Sie sind eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements, denn sie folgen dem Prinzip „Für sich, mit anderen und für andere““.

Die Parkinson-Selbsthilfegruppe aus Hürth und die Gruppe Handicap e.V. aus Bergheim zeigten in ihren Beiträgen eindrucksvoll die Vielfalt der Selbsthilfe auf. Begleitet wurde das Programm vom Selbsthilfe-Chor aus Köln. Der internationale Kochclub Bergheim sorgte mit einem reichhaltigen Büffet für das leibliche Wohl der Gäste.

Die Wanderausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Selbsthilfe-Büros mit vielen Selbsthilfegruppen aus dem Kreisgebiet, in der die Gruppen sich und Ihre Arbeit vorstellen. Sie will über das vielfältige Wirken der Gruppen und des Selbsthilfe-Büros informieren und Menschen einladen, ebenfalls in der Selbsthilfe aktiv zu werden und sich und anderen zu helfen.

Selbsthilfegruppen bieten Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung für viele, die sich sonst alleingelassen, oder zumindest alleine mit ihren Problemen fühlen. In der Gruppe finden sich Menschen, die ähnliche Probleme haben, die Verständnis haben – Verständnis, welches eben oft nur Betroffene empfinden können – und Menschen, die gemeinsam Lösungen suchen.

Wer eine Selbsthilfegruppe gründet oder besucht, sucht Veränderung und möchte sich aktiv mit einem Thema auseinandersetzen.

Das Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis unterstützt die ca. 120 Selbsthilfegruppen im Kreis in allen Belangen – bei Fragen und Problemen organisatorischer oder gruppendynamischer Art, bei der finanziellen Förderung, bei der Öffentlichkeitsarbeit, durch Fortbildungen und Vernetzung. In den letzten 10 Jahren wurden durch das Selbsthilfe-Büro über 30 Gruppengründungen unterstützt, 11 Fortbildungen, ca. 40 Vernetzungstreffen und drei Selbsthilfetage organisiert, sowie das erste Verzeichnis der Selbsthilfegruppen im Kreis erstellt.

Es ist Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Selbsthilfe für die Bevölkerung des Rhein-Erft-Kreises, sowie für alle Profis aus dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Ausstellung wird bis Ende Februar im Foyer des Kreistagsgebäudes und vom 07.-31.03.17 im Flur des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung. Anschließend wandert die Ausstellung durch die Rathäuser des Kreises.

 

Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V. und stellvertretender Landesvorsitzender des Paritätischen NRW

 

 

 

 

Gabriele Miller-Staudt (l.), Leiterin des Selbsthilfe-Büros Rhein-Erft-Kreis, und Ingrid Weiss, Vorsitzende der AG der Selbsthilfegruppen.

 

 

 

Gabriele Miller-Staudt

Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis

Luxemburger Str. 305

50354 Hürth

Tel. 02233-9799541

selbsthilfe-rhein-erft@paritaet-nrw.org

www.selbsthilfe-rhein-erft.de

 

E-Game-Liga-Turnier im Deluxe

Frechen/Rhein-Erft-Kreis. (07. 12. 2016 )„Toooor“, so schallte es Mittwochabend häufiger durch die Räume des Jugendzentrums Deluxe in Frechen. Beim zweiten Freundschaftsspiel des E-Games „Fifa 17“ traten E-Gamer aus Frechen, Pulheim (Jugendzentrum Zahnrad) und Erftstadt (Jugendzentrum Mobilé) gegeneinander an. E-Game steht für elektronische Spiele, die Spieler nennen sich Gamer.

Insgesamt 27 Jugendliche lieferten sich an der Playstation bei „Fifa 17“ spannende Wettkämpfe. Wie bereits beim ersten Turnier im Jugendzentrum Mobilé in Erftstadt spielten alle Beteiligten mit vollem Einsatz, jedoch stets fair.

Der Wettkampf in Frechen dient dem Aufbau einer Rhein-Erft-Gaming-Liga, da es bislang keine Organisation für E-Gamer in der Region gibt. „Wir möchten eine Kreisliga mit Gamern aus Brühl und Umgebung ins Leben rufen, gemeinsam für Wettkämpfe trainieren und Gaming Events organisieren, so Johannes Huppertz von ASH-Sprungbrett e.V., der für die Koordination zuständig ist. Bislang sind neun Mannschaften am Start. „Es werden jedoch noch weitere Gamer gesucht“, so Johannes Huppertz. Die Rhein-Erft-Gaming-Liga startet dann nach den Sommerferien 2017.

Der Aufbau der Rhein-Erft-Gaming-Liga erfolgt im Rahmen des Projekts „Integration durch E-Sport Rhein-Erft“ und wird in Trägerschaft und auf Initiative von ASH-Sprungbrett e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Stadt Brühl finanziell gefördert.

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Die stolzen Gewinner des Turniers im Frechener Deluxe: Den ersten Platz belegte Denald Jonozi (Juze Mobilé; Mitte), den zweiten Platz Isaak Wernicke (Juze Deluxe; links) und den dritten Platz Tobias Rennen (Juze Zahnrad; rechts).

Offene Mitgliederversammlung von ASH-Sprungbrett e.V.

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (11. 11. 2016) Am vergangenen Freitag  begrüßten die beiden Vorsitzenden von ASH-Sprungbrett e.V. Leonore Overberg und Helmut Schmitz sowie Geschäftsführer Julian Beywl die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste der ersten offenen Mitgliederversammlung des Vereins.

Schwerpunktthema war das Engagement von ASH-Sprungbrett e.V. in der Flüchtlingshilfe im Rhein-Erft-Kreis. ASH-Sprungbrett e.V. war von Anfang an dabei. Hier wurde in den Jahren 2015 und 2016 vieles auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt. Katharina Dammer, Fachbereichsleiterin bei ASH-Sprungbrett e.V., erinnerte an die in kürzester Zeit organisierte Sammlung von Sachspenden im Oktober letzten Jahres, als viele Flüchtlinge in Bergheim eintrafen. „Wir haben die Sachspenden angenommen, sortiert, gereinigt und an die neu ankommenden Geflüchteten verteilt. Manchmal war unsere Halle bis unters Dach gefüllt“, so Katharina Dammer.

Innerhalb weniger Monate konnte in diesem Jahr eine Asylverfahrens- und eine Flüchtlingsberatung eingerichtet werden. Hierfür wurden zwei Fachkräfte eingestellt und qualifiziert. Die Beratungen finden auch mobil in Bergheim, Bedburg und Elsdorf statt und bilden ein wichtiges Handlungsinstrument bei der Integration geflüchteter Menschen in unsere Gesellschaft.

Im Bereich Flüchtlingshilfe gibt es jedoch noch viel zu tun. „Wir brauchen Sicherheit für die Geflüchteten, gute Sprachkurse und kompetente Beratung zum Asylverfahren. Dies unterstützt und leistet ASH Sprungbrett e.V. hier vor Ort. Der Weg eines geflüchteten Menschen in Ausbildung und Arbeit dauert rund drei vier Jahre.“

Zum Abschluss der angeregten Diskussion dankten Vorstand und Geschäftsführer für die gute Arbeit der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins und versicherten: „ASH-Sprungbrett e.V. wird am Thema dran bleiben.“

 

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Leonore Overberg und Helmut Schmitz (beide rechts im Bild) diskutierten angeregt mit Mitgliedern und Gästen auf der ersten offenen Mitgliederversammlung von ASH-Sprungbrett e.V.