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„Hundertmal besser, als im Jugendknast Arrest abzusitzen“

 

Foto: KSTA/Joachim Röhrig

 

Der Kölner Stadtanzeiger titelt (22.01.2018): Zievericher Fahrradwerkstatt -„Hundertmal besser, als im Jugendknast Arrest abzusitzen“  und die rheinischen Anzeigenblätter (22.01.2018)  schreiben: „Eine gute Sache“ Sozialstunden in der Fahrradwerkstatt.

 

Bei einem Pressetermin am 20.01. 2018 in der Fahrradwerkstatt bei ASH-Sprungbrett e.V. konnten wir offenbar vom Sinn und Nutzen der Einrichtung 100%-ig überzeugen.

Nach gut dreijähriger Arbeit zog unser „Resozialisierungsprojekt für straffällig gewordene Jugendliche“ am Samstag eine fast schon unglaublich positive Bilanz.

Mit dabei waren Bürgermeister Volker Mießeler und Dana Friedrich, Jugendstaatsanwältin für Bergheim sowie unsere Vorstandsvorsitzenden Helmut Schmitz und Geschäftsführer Julian Beywl sowie weiteren Mitarbeiter*innen von Stadt Bergheim und ASH-Sprungbrett e.V.

Fast 3200 Sozialstunden wurden abgeleistet, hunderte alte Fahrräder wurden wieder nutzbar gemacht und an Bedürftige gespendet, und über 130 Jugendliche konnten hier erfolgreich ihre Sozialstunden ableisten. Erfolgreich heißt hier: Sie müssen nicht in Beugehaft und kommen durch die Betreuung unseres Werkpädagogen Uwe Schiefer bei der Arbeit und in Gesprächen weiter. Rückfälle werden seltener und sie entwickeln neue schulische oder berufliche Perspektiven. Damit erreichen wir unser Ziel wie der Stadtanzeiger es beschreibt: „Das Kernanliegen des Projekts ist also nicht die Bestrafung, sondern der Versuch, die jungen Übeltäter wieder auf die richtige Schiene zu bringen“.

 

 

 

Jecke Seifen für die Tollitäten

Brühl/Rhein-Erft-Kreis. (13. 02. 2017) Hochbetrieb herrschte in den letzten Tagen in der Produktionsschule.NRW in Brühl, die ASH-Sprungbrett e.V. als Träger durchführt. Seifen in Form des Karnevalsordens der KG Gemütlichkeit aus dem Euskirchener Stadtteil Dom-Esch mussten die Produktionsschüler in kurzer Zeit originalgetreu herstellen. Den Auftrag dazu hatten die Tollitäten Prinz Rolf I. und Dagmar I. von der KG Gemütlichkeit gegeben. Bei der Übergabe war Dagmar I. mehr als begeistert von den handgefertigten Naturseifen mit Vanilleduft. Sie freute sich zudem über 60 rote Herzen aus Seife, die die Teilnehmenden der Produktionsschule.NRW ihr schenkten.

Die Produktionsschule.NRW bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren. Hier lernen sie auch den gesamten Wirtschaftskreislauf kennen, indem sie gemeinsam Produkte entwickeln, herstellen, vermarkten und verkaufen. Je nach persönlicher Neigung können die jungen Erwachsenen zwischen den Gewerken Metall, Holz, Hotel- und Gaststättengewerbe, Garten- und Landschaftsbau, Lager und Logistik sowie Verkauf und Handel wählen. In Kooperation mit dem Berufskolleg können sie zudem ihren Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 nachholen.

Die Produktionsschule wird durch das Land NRW sowie den Europäischen Sozialfonds, die Agentur für Arbeit in Brühl und das Jobcenter Rhein-Erft gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ASH-Sprungbrett e.V. auf der Ausbildungsbörse in Hürth

Hürth/Rhein-Erft-Kreis. (04. 02. 2017) Zahlreiche Schülerinnen und Schüler kamen am letzten Samstag zur 20. Hürther Ausbildungsbörse ins Goldenberg Europakolleg. Mittendrin im geschäftigen Gewimmel waren die Mitarbeiterinnen der Produktionsschule.NRW, die ASH-Sprungbrett e.V. an den Standorten Bergheim, Brühl und Frechen-Königsdorf in Trägerschaft durchführt.

Im persönlichen Gespräch informierten sich zahlreiche Interessenten über die vielfältigen Möglichkeiten der Produktionsschule.NRW. Besonders gut kamen bei den Jugendlichen auch die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Produktionsschule.NRW angefertigten Produkte wie Seifen, Kerzen, Schlüsselanhänger, Minikommoden oder Nistkästen an.

Das Jahr in der Produktionsschule.NRW können junge Menschen zur beruflichen Orientierung nutzen. Hier werden unter fachlicher Anleitung im Team Ideen für Produkte entwickelt und diese anschließend hergestellt. So lernen die Jugendlichen den gesamten Produktkreislauf kennen. Zur Auswahl stehen die Gewerke Metall, Holz, Hotel- und Gaststättengewerbe, Garten- und Landschaftsbau, Lager und Logistik sowie Verkauf und Handel.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, in Kooperation mit einem Berufskolleg den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 nachzuholen.

 

Ina Schötzau (Bild) und Naja Bethke sowie weitere Kolleginnen  von der Produktionsschule.NRW informierten die Schülerinnen und Schüler auf der Ausbildungsbörse in Hürth über die Produktionsschule.NRW, die durch das Land NRW sowie den Europäischen Sozialfonds, die Agentur für Arbeit in Brühl und das Jobcenter Rhein-Erft gefördert wird.