Autor: Mike Köpke

Jugendschöffen für das Amtsgericht Bergheim und das Landgericht Köln gesucht

Jugendschöffen für das Amtsgericht Bergheim und das Landgericht Köln gesucht

 

Wahlperiode 2019-2023

 

der Fachbereich Jugend, Bildung und Soziales der Kreisstadt Bergheim sucht Interessierte für das Amt der Jugendschöffin sowie des Jugendschöffen beim Amtsgericht Bergheim und beim Landgericht Köln für die Wahlperiode 2019-2023.

 

Die wesentlichen Voraussetzungen, die Bewerberinnen und Bewerber erfüllen müssen, sind:

 

  • Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Wohnsitz in Bergheim
  • Mindestalter von 25 und Höchstalter von 69 Jahren (am Stichtag 01.Januar 2019)
  • Keine Einschränkung der Amtsausübung aus gesundheitlichen Gründen
  • Keine Insolvenz oder eidesstattliche Versicherung über das Vermögen
  • Keine Vorstrafe von mehr als sechs Monaten und kein aktuell laufendes Strafverfahren
  • Erfahrungen in der Jugenderziehung/Jugendarbeit

 

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung bis zum 10.03.2018 an die Kreisstadt Bergheim, Fachbereich Jugend, Bildung und Soziales, z.Hd. Christina Schmitz, Bethlehemer Str. 9-11 in 50126 Bergheim. Weitere Informationen können Sie auch auf der Homepage  www.schoeffenwahl.de oder  telefonisch unter 02271-89-569 erhalten.

 

Bewerbungsformular Schöffenwahl

 

 

„Hundertmal besser, als im Jugendknast Arrest abzusitzen“

 

Foto: KSTA/Joachim Röhrig

 

Der Kölner Stadtanzeiger titelt (22.01.2018): Zievericher Fahrradwerkstatt -„Hundertmal besser, als im Jugendknast Arrest abzusitzen“  und die rheinischen Anzeigenblätter (22.01.2018)  schreiben: „Eine gute Sache“ Sozialstunden in der Fahrradwerkstatt.

 

Bei einem Pressetermin am 20.01. 2018 in der Fahrradwerkstatt bei ASH-Sprungbrett e.V. konnten wir offenbar vom Sinn und Nutzen der Einrichtung 100%-ig überzeugen.

Nach gut dreijähriger Arbeit zog unser „Resozialisierungsprojekt für straffällig gewordene Jugendliche“ am Samstag eine fast schon unglaublich positive Bilanz.

Mit dabei waren Bürgermeister Volker Mießeler und Dana Friedrich, Jugendstaatsanwältin für Bergheim sowie unsere Vorstandsvorsitzenden Helmut Schmitz und Geschäftsführer Julian Beywl sowie weiteren Mitarbeiter*innen von Stadt Bergheim und ASH-Sprungbrett e.V.

Fast 3200 Sozialstunden wurden abgeleistet, hunderte alte Fahrräder wurden wieder nutzbar gemacht und an Bedürftige gespendet, und über 130 Jugendliche konnten hier erfolgreich ihre Sozialstunden ableisten. Erfolgreich heißt hier: Sie müssen nicht in Beugehaft und kommen durch die Betreuung unseres Werkpädagogen Uwe Schiefer bei der Arbeit und in Gesprächen weiter. Rückfälle werden seltener und sie entwickeln neue schulische oder berufliche Perspektiven. Damit erreichen wir unser Ziel wie der Stadtanzeiger es beschreibt: „Das Kernanliegen des Projekts ist also nicht die Bestrafung, sondern der Versuch, die jungen Übeltäter wieder auf die richtige Schiene zu bringen“.

 

 

 

Landesregierung muss gewährleisten, dass alle Stellen in der regionalen Flüchtlingsberatung Beratung erhalten bleiben

Der Integrationsausschuss des Landtags NRW hat am 22. November 2017 die finanziellen Kürzungen der Landesregierung bei der Sozialen Beratung von Geflüchteten diskutiert. Es droht eine massive Kürzung der Zuschüsse und damit das Wegbrechen der regionalen Flüchtlingsberatung hier im Rhein Erft Kreis.

ASH Sprungbrett e.V. berät in den Städten im nördlichen Rhein Erft Kreis Geflüchtete und ihre Familien in Kooperation mit den Städten.

In den ersten zehn Monaten des Jahres haben wir 272 geflüchtete Menschen und ihre Familien beraten in 730 Beratungen die wir vor Ort durchführen, sie zu Ämtern begleitet, Übersetzungen organisiert, Hilfestellungen bei Anträgen gegeben und Hilfe bei den ersten Schritten in Arbeit und Ausbildung geleistet.
Hier werden durch die Beratung die Fachkräfte der Städte entlastet.
ASH-Sprungbrett e.V. hat drei Mitarbeiterinnen ausgebildet und so hohe Fachlichkeit bei der komplexen beraten erarbeitet. Nun droht die Schließung unsere Flüchtlingsberatung und die Städte und die geflüchteten Menschen habe keine Unterstützung mehr. Und wir haben noch eine Warteliste mit Beratungsanfragen.
Die aktuellen Stellen sind bis zum 31.Dezember 2017 bewilligt. Nun warten die Fachkräfte auf eine positive Entscheidung. Gemeinsam mit unserem Spitzenverband dem Paritätischen NRW setzten wir uns für eine Rücknahme der Kürzungen ein. Persönlich habe ich mich an die Landtagsabgeordnete Frau Plonsker MdL hier vor Ort gewandt. Ich hoffe Frau Plonsker kann sich für die Interessen der Kommunen einsetzten und die guten Erfolge der Integration weiter sichern.
Ich hoffe unsere Sachargumente sind überzeugend und die Landesregierung nimmt ihre geplanten Kürzungen zurück.

Die regionale Flüchtlingsberatung ist unverzichtbar hier vor Ort die Betreuungs- und Beratungsstruktur muss aufrechterhalten werden. Die Mittel für die regionalen Flüchtlingsberatung müssen in unveränderter Höhe im Haushalt des Landes NRW 2018 bereitgestellt werden, so die dringende Bitte von Julian Beywl Geschäftsführer von ASH Sprungbrett e.V. .