Autor: Mike Köpke

Explosiver Anstieg der Beratungen in der Erwerbslosenberatungsstelle und im Arbeitslosenzentrum

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (13.12.2018) – Dank der finanziellen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds sowie durch den Rhein-Erft-Kreis kann seit 2011 eine Erwerbslosenberatungsstelle in Bergheim und Brühl sowie ein Arbeitslosenzentrum in Bergheim angeboten werden. Continue reading „Explosiver Anstieg der Beratungen in der Erwerbslosenberatungsstelle und im Arbeitslosenzentrum“

Jugendschöffen für das Amtsgericht Bergheim und das Landgericht Köln gesucht

Jugendschöffen für das Amtsgericht Bergheim und das Landgericht Köln gesucht

 

Wahlperiode 2019-2023

 

der Fachbereich Jugend, Bildung und Soziales der Kreisstadt Bergheim sucht Interessierte für das Amt der Jugendschöffin sowie des Jugendschöffen beim Amtsgericht Bergheim und beim Landgericht Köln für die Wahlperiode 2019-2023.

 

Die wesentlichen Voraussetzungen, die Bewerberinnen und Bewerber erfüllen müssen, sind:

 

  • Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Wohnsitz in Bergheim
  • Mindestalter von 25 und Höchstalter von 69 Jahren (am Stichtag 01.Januar 2019)
  • Keine Einschränkung der Amtsausübung aus gesundheitlichen Gründen
  • Keine Insolvenz oder eidesstattliche Versicherung über das Vermögen
  • Keine Vorstrafe von mehr als sechs Monaten und kein aktuell laufendes Strafverfahren
  • Erfahrungen in der Jugenderziehung/Jugendarbeit

 

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung bis zum 10.03.2018 an die Kreisstadt Bergheim, Fachbereich Jugend, Bildung und Soziales, z.Hd. Christina Schmitz, Bethlehemer Str. 9-11 in 50126 Bergheim. Weitere Informationen können Sie auch auf der Homepage  www.schoeffenwahl.de oder  telefonisch unter 02271-89-569 erhalten.

 

Bewerbungsformular Schöffenwahl

 

 

„Hundertmal besser, als im Jugendknast Arrest abzusitzen“

 

Foto: KSTA/Joachim Röhrig

 

Der Kölner Stadtanzeiger titelt (22.01.2018): Zievericher Fahrradwerkstatt -„Hundertmal besser, als im Jugendknast Arrest abzusitzen“  und die rheinischen Anzeigenblätter (22.01.2018)  schreiben: „Eine gute Sache“ Sozialstunden in der Fahrradwerkstatt.

 

Bei einem Pressetermin am 20.01. 2018 in der Fahrradwerkstatt bei ASH-Sprungbrett e.V. konnten wir offenbar vom Sinn und Nutzen der Einrichtung 100%-ig überzeugen.

Nach gut dreijähriger Arbeit zog unser „Resozialisierungsprojekt für straffällig gewordene Jugendliche“ am Samstag eine fast schon unglaublich positive Bilanz.

Mit dabei waren Bürgermeister Volker Mießeler und Dana Friedrich, Jugendstaatsanwältin für Bergheim sowie unsere Vorstandsvorsitzenden Helmut Schmitz und Geschäftsführer Julian Beywl sowie weiteren Mitarbeiter*innen von Stadt Bergheim und ASH-Sprungbrett e.V.

Fast 3200 Sozialstunden wurden abgeleistet, hunderte alte Fahrräder wurden wieder nutzbar gemacht und an Bedürftige gespendet, und über 130 Jugendliche konnten hier erfolgreich ihre Sozialstunden ableisten. Erfolgreich heißt hier: Sie müssen nicht in Beugehaft und kommen durch die Betreuung unseres Werkpädagogen Uwe Schiefer bei der Arbeit und in Gesprächen weiter. Rückfälle werden seltener und sie entwickeln neue schulische oder berufliche Perspektiven. Damit erreichen wir unser Ziel wie der Stadtanzeiger es beschreibt: „Das Kernanliegen des Projekts ist also nicht die Bestrafung, sondern der Versuch, die jungen Übeltäter wieder auf die richtige Schiene zu bringen“.