Kategorie: Pressemeldung

Erneut erfolgreiche Rezertifizierung

BERGHEIM / RHEIN-ERFT-KREIS – „Viele reden von Qualität – wir setzen Qualität erfolgreich um“, so Julian Beywl, Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e. V. in Bergheim. “Und sind somit einer der wenigen Unternehmen aus dem Bildungsbereich in der Region mit dieser Auszeichnung“.

Im Rahmen der 3-tägigen Auditierung unsers Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach DIN ISO 9001:2008 und der Maßnahmeträger-Zulassung AZAV wurden im Juni 2015 durch Certqua die maßgeblichen Grundsätze unseres QMS sowie deren Einhaltung durch den externen Auditor, Herrn Pazos, intensiv überprüft. Als leistungsfähiger Bildungsträger mit sehr kompetentem Personal und dem Nachweis eines wirksamen gelebten und sich ständig weiterentwickelnden QMS wurde unsere Qualitätsarbeit ohne Abweichungen bestätigt.

„Als Instrument zur Qualitätssicherung haben wir ein dokumentiertes Qualitätsmanagement-System“, so QMB, Michael Mohr, „das von einem anerkannten Unternehmen regelmäßig überprüft und zertifiziert wird. Der Nutzen und die Vorteile, die sich aus unserem QM-System ergeben, sind:

  • für den Verein: bessere Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie eine größere Bekanntheit in der Region
  • für die Mitarbeiter: eine transparentere Aufbau- und Ablauforganisation sowie ein praktisches Alltags-Hilfsmittel
  • für die Auftraggeber/Kunden: ein höheres Vertrauen in unsere Leistungsangebote

Die DIN EN ISO 9001:2008 ist ein weltweit anerkannter Standard, der Anforderungen an ein wirksames Qualitätsmanagement in einem Unternehmen definiert. Branchenneutral entworfen hat er Gültigkeit für Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft ebenso wie für Bildungsträger und Non-Profit-Organisationen.

Bildungsträger, die Fort- und Weiterbildungskurse für die Bundesagentur für Arbeit oder das JobCenter anbieten wollen, müssen ferner die gesetzlichen Vorgaben gemäß der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung – AZAV erfüllen, welche mittels einer regelmäßigen Überprüfung durch eine „fachkundige Stelle“ nachgewiesen werden müssen.

Im Juli 2015 erfolgte die Übergabe des Zertifikats durch Certqua an ASH-Sprungbrett e.V..

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(Auditor, Markus Pazos / Geschäftsführer, Julian Beywl)

Neue Bundesfreiwillige starten spannende Arbeit bei ASH-Sprungbrett e. V.

BERGHEIM / RHEIN-ERFT-KREIS – Gespannt und voller Erwartung auf ihre neuen Aufgaben, aber auch etwas nervös, waren unsere vier neuen Bundesfreiwilligen Jennifer Smetek, Lara Pistel, Madalina Croitoru sowie Marius Wagner bei der Vorstellung ihrer neuen Tätigkeitsbereiche. Julian Beywl, Geschäftsführer, ließ es sich nicht nehmen, sie persönlich in einer Informationsveranstaltung offiziell zu begrüßen. „In diesem Jahr haben wir vier Stellen im Bundesfreiwilligendienst. ASH-Sprungbrett e. V. will so besonders jungen Engagierten Einblick in die soziale Arbeit geben. Bei uns können sich die Bundesfreiwillen aus freien Stücken für die Allgemeinheit einsetzen und sich beruflich orientieren. Eine Win-win-Situation.“ Julian Beywl bedankt sich bei den neuen Bundesfreiwilligen für ihr Interesse an der Arbeit und ihr hohes Engagement.

Jennifer Smetek, Lara Pistel und Marius Wagner haben in diesem Jahr erfolgreich ihr Abitur absolviert und möchten den Bundesfreiwilligendienst nutzen, um sich beruflich zu orientieren sowie erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. Danach wollen sie entweder eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Madalina Croituru hat in ihrem Heimatland bereits ein Studium absolviert und möchte im sozialen Bereich Kenntnisse und Erfahrungen sammeln.

An der Offenen Ganztagsgrundschule -OGS- der Astrid-Lindgren-Grundschule unterstützen Lara Pistel und Marius Wagner das pädagogische Team bei der Mittagspausenaufsicht und der Betreuung der Hausaufgaben. Weiter bieten die BFDler zusätzliche AG-Angebote aus den Bereichen Natur, Kunst, Theater, Musik und Tanz sowie Gesundheit und Sport an.

Jennifer Smetek wird in unserem Projekt der werkpädagogischen Tagesgruppe „Tagwerk“, einer Jugendhilfeeinrichtung, eingesetzt. Ihre Aufgaben liegen im Wesentlichen im Bereich der Projektunterstützung, Begleitung zusätzlicher Angebote für die Jugendlichen, Mahlzeitenzubereitung sowie Fahrdienste, Transporte, Hol- und Bringservice.

In diesem Jahr konnte ASH-Sprungbrett e. V. erneut eine Bundesfreiwilligenstelle für über 27 Jährige besetzen. Madalina Coitouru fängt in den nächsten Tagen ihren Freiwilligendienst im Arbeitslosenzentrum und der Erwerbslosenberatungsstelle von ASH-Sprungbrett e. V. an. Zu ihrem Aufgabenbereich wird in erster Linie die Unterstützung des Verwaltungsteams gehören. „Da wir viele Zugewanderte habe, welche uns aufsuchen, wird die umfangreiche Sprachkompetenz von Frau Croitoru (sie spricht vier Sprachen) das Team sehr unterstützen!“ ergänzt Julian Beywl.

Pädagogisch begleitet und betreut werden sie von Madlen van der Seylberg. Sie kann jederzeit angesprochen werden und hilft bei den anstehenden Bewerbungen um einen Ausbildungs- oder Studienplatz.

Wir wünschen unseren Bundesfreiwilligen einen guten Start und ein spannendes Jahr!

Für das kommende Jahr 2016/2017 bietet ASH-Sprungbrett e. V. auch wieder Bundesfreiwilligenstellen in diesen Aufgabenbereichen an. Bei Interesse können Sie sich gern schriftlich oder per E-Mail bewerben.

Kontaktdaten für Initiativbewerbungen:
ASH-Sprungbrett e. V.
Christina Leretz
Glescher Straße 2 · 50126 Bergheim
Telefon (02271 / 83 98-14)
Telefax (02271 / 83 98-10)
c.leretz@ash-sprungbrett.de

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v.l.n.r. J. Beywl, J. Smetek, L. Pistel, M. Croitoru, M. Wagner, M. v.d.Seylberg

Migranten stellten Requisiten für Aufführung her

BERGHEIM / RHEIN-ERFT-KREIS – Dem einmaligen Loriot alias Vicco von Bülow hätte es bestimmt gefallen. Arbeitssuchende mit Zuwanderungsgeschichte stellten in den Werkstätten des ASH-Sprungbrett e.V. in Bergheim-Paffendorf Requisiten für eine Aufführung her, bei der eine Reihe von Loriot-Sketchen gespielt wurde. Gebastelte Gegenstände wie Tapetenwände, Bilder, Filmkamera, Lampenspots samt Stativen oder „das“ berühmte Klavier wurden aus verschiedenen Materialien wie Holz, Papier und Farbe hergestellt und kamen beim diesjährigen Sommerfest des langjährigen Kooperationspartners Sozialpsychiatrisches Zentrums (SPZ) in der Fischbachstraße in Bergheim-Quadrath zum Einsatz.

„Werkstatt für Gestaltung, Ausdruck- und Redetraining“ oder auch einfach „WeGeArt“ heißt die Beschäftigungsmaßnahme, die schon seit April 2011 bei ASH-Sprungbrett e.V. in angenehmer Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Rhein-Erft ausgeführt wird.

Hier werden zahlreiche handwerklichen Fertigkeiten geübt: In der Textilverarbeitung arbeiten die Teilnehmer in Stick- und Stricktechniken, verarbeiten mit Nähmaschinen alte Textilien zu „Patchwork“- Decken und stellen im nächsten Schwierigkeitsgrad Kleider oder Kostüme für Theateraufführungen her. Unter Anleitung von Schreiner Jens Römpp wird in der vereinseigenen Holzwerkstatt der Umgang mit Holzhandwerkszeug näher gebracht, um über die nächste Stufe „kreative Pop-Art“, eine Schablonentechnik, die viel Konzentration, Geschicklichkeit und Geduld erfordert, den Zugang zum Requisitenbau herzustellen.

Neben dem Handwerklichen ist vor allem „Reden üben“ und Kommunizieren in deutscher Sprache grundlegender Bestandteil der Maßnahme. Die Arbeitsgelegenheit (AGH) WeGeArt spiegelt mehr als alle anderen Beschäftigungsmaßnahmen von ASH-Sprungbrett e.V. das Zeitgeschehen wieder, welches geprägt ist von Flüchtlingswellen und hohen Migrationsraten. Arbeits- und Integrationsbegleiterin Layrysa Vorobyova, selbst gebürtige Ukrainerin, beschreibt: „Die Teilnehmer, die aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen zu uns kommen, teilweise Analphabeten in ihrer eigenen Muttersprache sind (!) haben in Sprachkursen erste Deutschkenntnisse erlernt. Ihre Scheu und Zurückhaltung, das Erlernte anzuwenden, haben sie gemeinsam. Hier setzt WeGeArt den so wichtigen nächsten Schritt an. Die Teilnehmer beschreiben während der Beschäftigung ihre Arbeiten auf Deutsch, sprechen Arbeitsschritte mit Kollegen ab, um in einem Team Arbeitsaufträge umzusetzen.“ Wertvoll findet Frau Vorobyova dabei, dass das Selbstwertgefühl der Frauen und Männer spürbar steigt – wichtig, wenn man im Alltag z. B. bei Amtsangelegenheiten handlungsfähig sein möchte und irgendwann der Schritt auf den 1. Arbeitsmarkt gelingen soll.

Eine Bestätigung ihrer Arbeit erfährt Frau Vorobyova, wenn sich Frauen und Männer ausnahmslos selbstständig um eine Wiederaufnahme in die WeGeArt-Maßnahme bemühen, nachdem sie, zum Beispiel, in den Sommerferien ihre Beschäftigung wegen Kinderbetreuung beenden mussten. Ihr fällt das positive Beispiel einer ausgebildeten Schneiderin tunesischer Herkunft ein, die zu einer Anerkennung ihrer Qualifikation zu einer Umschulung motiviert wurde und diese erfolgreich absolvierte.

WeGeArt ist nicht nur eine Arbeitsgelegenheit, sondern auch ein Ort interkulturellen Austauschs und Begegnung, und eine Form von Integration und Sensibilisierung der Aufnahmegesellschaft für die Vielfalt.

Weitere Informationen zum Projekt:

Nebenstelle:

ASH Sprungbrett e.V.
Frau Layrysa Vorobyova
Walter-Gropius-Straße 24 · 50126 Bergheim
Telefon (02271 / 49803-14) · Telefax (02271 / 49803-21)
l.vorobyova@ash-sprungbrett.de · http://ash-sprungbrett.de/

 

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Unsere Bundesfreiwilligen berichten von ihren Erfahrungen beim ASH-Sprungbrett e.V.

BERGHEIM / RHEIN-ERFT-KREIS –  Unsere 2 Bundesfreiwilligen Joana Büldt und Leonie Bolz reflektierten zusammen mit unserem Geschäftsführer Julian Beywl ihr Bundesfreiwilligenjahr beim ASH-Sprungbrett e.V. in ihren Einsatzorten.

Die Idee den Bundesfreiwilligendienst durchzuführen hatte Joana Büldt, da sie gern nach der Schule etwas Soziales machen wollte. Allerdings hatte sie keine Vorstellung über den Bundesfreiwilligendienst bzw. kannte sie diese Möglichkeit auch gar nicht. J. Büldt erinnert sich: „Meine Mutter hat damals die Stellenanzeige gelesen und erzählte mir davon. Somit habe ich mich bei ASH-Sprungbrett e.V. beworben.“ Das Jahr beim ASH-Sprungbrett e.V. hat ihr geholfen sich beruflich zu orientieren. Durch die Arbeit im Schulprojekt Astrid-Lindgren-Schule konnte sie sich einen Überblick über das Berufsbild verschaffen. Nach dem Jahr möchte Joana gern Lehramt studieren. Leonie Bolz kannte den Bundesfreiwilligendienst bereits über das freiwillige soziale Jahr. Sie nutzte das Jahr zur Überbrückung, da sie noch nicht wirklich wusste, was sie nach ihrer Schulzeit machen möchte. „Es ist eine Alternative zur Arbeit, um ins alltägliche Berufsleben zu kommen.“ so L. Bolz.

Vor Beginn des Bundesfreiwilligendienstes waren beide nicht so selbstbewusst und hatten auch keine Vorstellung was sie in den Projekten erwarten würde. L. Bolz erinnert sich: „Als ich am 1. Tag ankam, dachte ich es kommen schwierige Jugendliche auf mich zu. Ganz im Gegenteil. Ich wurde von den Jugendlichen offen begrüßt. Das war ein ganz anderer Blick für mich.“

Im Laufe des Jahres lernten sie Menschen unterschiedlichster Herkunft und Charakteren kennen. Dies stärkte ihr Selbstbewusstsein. Sie wurden gelassener, lernten sich durchzusetzen und Vertrauen in sich selbst zu haben. „Den Respekt sich zu verschaffen und auch mal zu sagen „das geht so nicht“ ist schon Arbeit. Die stabile Beziehungsarbeit zu den Kindern ist sehr wichtig, um das Vertrauen zu den Kindern aufzubauen.“ so J. Büldt.

In der werkpädagogischen Tagesgruppe – TAGWERK fand L. Bolz besonders den gerademal 3-jährigen Altersunterschied sowie die abwechslungsreichen Aufgaben spannend. Sie lernte, sich gegenüber den Jugendlichen durchzusetzen und sich Respekt zu verschaffen.

Mit den organisatorischen Gegebenheiten wie Einarbeitung, zeitliche Abläufe und Kommunikation waren beide zufrieden. Hinsichtlich der beruflichen Situation fühlten sie sich gut unterstützt und begleitet. Die Angebote von Frau van der Seylberg sowie den Betreuern in der OGS bzgl. Unterstützung bei der Bewerbung fanden sie gut. „Zu wissen, dass ich einen Ansprechpartner habe, ist beruhigend.“ sagte J. Büldt.

Während des Bundesfreiwilligendienstes nahmen die Bundesfreiwilligen 5 x im Jahr an einem wöchentlichen Bildungsseminar teil. Organisiert wurde das ganze über den IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienst). J. Büldt und L. Bolz haben in ihrem Jahr an Seminaren wie Selbstverteidigung, ethische Konflikte, Sport, Rollstuhl-Rallye, u. a. teilgenommen. Während der Seminare konnten sich beide mit anderen Bundesfreiwilligen austauschen und somit auch weitere Erfahrungen sammeln. Die Organisation beim IJGD fanden beide sehr gut und auch durchgeplant. Bereits 2 Monate vor Seminarbeginn wurden die Einladungen mit Teilnehmerlisten verschickt, um eventuelle Fahrgemeinschaften bilden zu können.

ASH-Sprungbrett e. V. bietet jungen Menschen im Alter von 18 bis 27 Jahren ein Bildungs- und Orientierungsjahr im Rahmen des Bundesfreiwilligen Dienstes in Zusammenarbeit mit dem IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienst) an. In unserem Projekt der werkpädagogischen Tagesgruppe „Tagwerk“ sowie im Schulprojekt Astrid-Lindgren-Schule der Kreisstadt Bergheim können die Bundesfreiwilligen Ideen für Ihre berufliche Zukunft sammeln oder zur sinnvollen Überbrückung zum Ausbildung- oder Studienbeginn nutzen. Sie haben die Möglichkeit sich auszuprobieren und persönlich weiter zu entwickeln.

Das Bundesamt hat wiederholt ermöglicht, dass ASH-Sprungbrett e.V. ab August 2015 erneut 3 Bundesfreiwilligen bei der Orientierung ihres beruflichen Werdeganges unterstützen kann. Des Weiteren plant ASH-Sprungbrett e.V. eine weitere Einsatzmöglichkeit im Arbeitslosenzentrum / Erwerbslosenberatungsstelle.

Für Bewerbungen und Rückfragen steht unsere Ansprechpartnerin Frau Christina Leretz  per E-Mail oder Telefon gern zur Verfügung.

Kontaktdaten für etwaige Rückfragen:

ASH-Sprungbrett e.V.
Christina Leretz
Glescher Straße 2 · 50126 Bergheim
Telefon (02271 / 83 98-14)
Telefax (02271 / 83 98-10)
c.leretz@ash-sprungbrett.de

v.l.n.r. M. van der Seylberg, J. Beywl, L. Bolz, J. Büldt

Hoher Besuch beim Tag der offenen Tür der Produktionsschule.NRW im Rhein-Erft-Kreis

BRÜHL / RHEIN-ERFT-KREIS – Etwas nervös waren die Produktionsschüler/-innen schon, als sie so vielen „Offiziellen“ in Anzug und Kostüm die Produkte präsentierten, die sie seit Eröffnung der Produktionsschule.NRW hergestellt hatten. Gartenmöbel aus Holzpaletten, würfelförmige Schlüsselanhänger aus Metall, Seifen mit individueller Logoprägung oder auch der Orangen-Dill-Senf begeisterten die Vertreter der Institutionen.

Dies wussten der 1. stellvertretene Landrat, Bernhard Ripp, die stellvertretende Leiterin der Regionalagentur der Region Köln, Ursula Brockmann und auch der stellvertretende Bürgermeister von Brühl Heinz Jung in ihren Grußworten, die sie an die Produktionsschüler/-innen richteten, ausgiebig zu würdigen.

1. stellv. Landrat Ripp u. Geschäftsführer Beywl

(1. stellv. Landrat Bernhard Ripp und Geschäftsführer Julian Beywl)

Das mit Mitteln des Landes, des Job Centers Rhein-Erft sowie der Agentur für Arbeit Brühl finanzierte Programm, sei das zentrale Instrument der Landesregierung, um unterstützungsbedürftigen Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren, welches bei ASH-Sprungbrett e.V. mit „solider Qualität und innovativen Produkten“ durchgeführt werde, den Weg in die Erwerbstätigkeit zu erleichtern, so Ursula Brockmann. Mithilfe der Arbeit von ASH-Sprungbrett kämen immer wieder Ausbildungsverhältnisse zustande, die es sonst nicht gegeben hätte und die Jugendlichen aus dem Leistungsbezug der Jobcenter heraushole, wusste Heinz Jung, der stellvertretende Bürgermeister der Schlossstadt Brühl den Träger zu loben. Die große Zufriedenheit mit der Umsetzung des Programms, zeigte sich auch darin, dass zum Beispiel auch der Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Erft, Herbert Botz., nicht nur lange nach dem Pressetermin blieb, sondern auch Seifen, Senf und andere Produkte kaufte oder Bestellungen aufgab.

Geschäftsführer Beywl

Julian Beywl (Geschäftsführer)

Darin liegt die Besonderheit des Programms des Europäischen Sozialfonds, welches in der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verankert ist. Nicht nur werden praktische Qualifizierungen in den Gewerken beim Träger mit Unterrichtsinhalten bei den Berufskollegs unterstützt. Die handgemachten Produkte dürfen auch verkauft werden. „Teil des kompletten Prozesses von der Idee eines Produktes bis zum Verkauf zu sein, ist der starke Motivationsgeber für die Jugendlichen, der sehr viel erfolgreicher ist, als der Produzentenstolz allein, wie er in bisherigen Maßnahmetypen zu finden ist.“ so Julian Beywl, Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e.V.

Die Produktionsschülerin Christiane, die selbst Jobcenter-Kundin ist, sagte, dass es am Anfang alles fremd für sie gewesen sei. „Aber hier wird einem echt geholfen“, sagte die 20-Jährige, die im August eine Ausbildung zur Frisörin beginnt.

Die Produktionsschule.NRW gibt es im Rhein-Erft-Kreis am Standort in Bergheim mit 44 Plätzen und in Brühl mit 36 Plätzen. Das Programm wird so gut angenommen, dass ASH-Sprungbrett e.V. im September einen dritten Standort mit 16 Plätzen in Frechen eröffnen kann.

In Kooperation mit der Stadt Kerpen wurden in den vergangenen Wochen ältere Bierzeltgarnituren neu aufgearbeitet. Die Übergabe der ersten Teillieferung fand Ende April statt. Bei diesem Auftrag wurden durch die Schüler/-innen der Produktionsschule.NRW in Bergheim die Bänke und Tische komplett demontiert und dann überarbeitet. Dabei durchliefen die Produkte alle Arbeitsschritte wie „ Metallteile demontieren, richten und schweißen, die Holzteile wurden geschliffen, ausgebessert und dann mit einem neuen Anstrich versehen“.

Produktionsschule.NRW BM 02 Produktionsschule.NRW BM 03

Neben den handwerklichen Tätigkeiten mussten durch die Produktionsschüler/-innen auch die gesamte Terminplanung, Bestellen der Materialien, Erstellen der Lieferscheine und das Einplanen der Fahrzeuge bewerkstelligt werden.

Hierbei wird den Produktionsschüler/-innen die Möglichkeit geboten, einen Einblick in die unterschiedlichsten Gewerke und die damit verbundenen Tätigkeiten zu erlangen.

Weitere Informationen zum Projekt:

Nebenstelle:
ASH-Sprungbrett e.V.
Frau Saskia Schaaf
Engeldorfer Straße 25 · 50321 Brühl
Telefon (02232 / 57747-11) · Telefax (02232 / 57747-18)
s.schaaf@ash-sprungbrett.de · www.ash-sprungbrett.de

Pflanzen- und Materialspenden für das Projekt „Bergheim Süd-West“ Das Motto lautet „Pflücken erlaubt“

BERGHEIM / RHEIN-ERFT-KREIS – Projekt „Bergheim Südwest“ des Vereines ASH-Sprungbrett e. V. beschäftigt überwiegend junge Erwachsene und Langzeitarbeitslose, denen es die klassischen Fertigkeiten des Gartenlandschaftsbaus zu vermitteln gilt. Die wichtigsten Einsatzfelder und Tätigkeiten des Projektes sind zum einen die Kultivierung und die Erweiterung des ersten Bergheimer Tafelgartens in Form eines Permakulturgartens. Das dort geerntete Obst und Gemüse wird zum großen Teil durch die „Tafel“ Bergheim für Bedürftige zur Verfügung gestellt. Zum anderen arbeiten die Mitarbeiter und Teilnehmer an der Fertigstellung der Umgestaltung des Erftauenlandes.

Unser Ziel für 2015 ist der Start des Urban Gardening Projektes in Bergheim nach dem Vorbild der essbaren Städte Andernach und Minden. Hierbei werden auf freien städtischen Grünflächen, bevorzugt im Südwest-Gebiet, Obst und Gemüse angebaut, das für alle Bürger zugänglich ist. Das Motto lautet „Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“.

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen wir Unterstützung in Form von Saatgut-, Pflanzen- oder Materialspenden (Gemüsesetzlinge, Obstgehölze, Kräuter, Kartoffel- und Zwiebelsetzlinge). Erste Spenden erhielt ASH-Sprungbrett e. V. vom Gartencenter Stassen, Kaufland, Geflügelhof Mödder aus Bergheim sowie Engels Gartencenter aus Bedburg. Für die Unterstützung gilt unser herzlichster Dank. Ohne die Spenden wäre das Projekt nicht möglich.

Spenden können in Absprache mit Frau Kamga abgeholt oder in der Albrecht-Dürer-Allee 6 in Bergheim abgegeben werden.

Weitere Informationen zum Projekt:

Nebenstelle:
ASHSprungbrett e. V.
Frau Kamga
Albrecht-Dürer-Allee 6 · 50126 Bergheim
Telefon (02271 / 98478-03) · Telefax (02271 / 98478-05)
s.kamga@ash-sprungbrett.de · www.ash-sprungbrett.de