Kategorie: Pressemeldung

Wenn die bunten Blätter fallen

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (Oktober 2017) „Am tollsten war, dass wir selber Apfeltörtchen in Rosenform gebacken haben“, freut sich die siebenjährige Stella, die in den Herbstferien an der von ASH-Sprungbrett e.V. durchgeführten und von der Aktion Mensch geförderten Ferienfreizeit „Aktiv in Bergheim Südwest“ teilgenommen hat. „Ich fand den Wasserspielplatz an der Gymnicher Mühle am besten“, meint dagegen Elija (7 Jahre). Egal, was den Kindern der OGS der Bergheimer Astrid-Lindgren-Schule, ihren Geschwistern und Freunden nun am „alllerallerbesten“ gefallen hat, gelohnt hat sich die zweiwöchige Ferienaktion unter dem Motto „Gärten und Parks“ für die 55 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren auf jeden Fall. „Ich freue mich schon aufs nächste Mal“, bekräftigt die zehnjährige Joana.

Los ging es am ersten Herbstferientag mit einem Spaziergang durch den Bergheimer Südwesten, bei dem die Kinder die Natur in ihrem unmittelbaren Umfeld erleben konnten. Dabei erstellten sie eine „Grünflächenkarte“ und schauten sich einen Film dazu an. Auch der Frage, wie die Vögel in der Stadt überwintern, gingen die jungen Naturdetektive nach. Dabei erfuhren sie, dass Vögel sich warm halten, indem sie sich aufplustern und Enten auf dem Eis nicht festfrieren, weil ihre Füße mit einem körpereigenen „Frostschutz“ ausgestattet sind. Weitere Themen waren der Garten im Herbst und die vier Jahreszeiten. Auch kulinarisch erkundeten die Kinder den Herbst, indem sie für die Jahreszeit typisches Obst und Gemüse im Bergheimer Tafelgarten, den ASH-Sprungbrett e. V. bewirtschaftet, ernteten und daraus leckere Gerichte wie Apfeltörtchen oder einen Gemüseeintopf zubereiteten.

Dabei vergaßen die Kinder auch das leibliche Wohl der Piepmätze nicht und bauten diesen Futterhäuschen für den Winter, die sie mit selbstgemachten Meisenknödeln bestückten.

Ein besonderes Highlight der Ferienfreizeit waren die beiden Ausflüge in die nähere Umgebung. In der ersten Woche war die Gymnicher Mühle das Ziel, wo der Naturgarten, eine Rallye und der Wasserspielplatz auf dem Programm standen. Beim Ausflug zum Brückenkopfpark in Jülich besichtigten die Jungen und Mädchen die dortigen Themengärten, den Park und den Zoo.

Jugendhilfeeinrichtung Tagwerk verwüstet

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (28. 10. 2017) Einrichtungsleiterin Katharina Dammer und Geschäftsführer Julian Beywl von ASH Sprungbrett e.V. waren heute Morgen geschockt angesichts des Bildes der Verwüstung, das sich ihnen in den Räumen der werkpädagogischen Tagesgruppe Tagwerk bot.

In der Nacht zuvor war dort eingebrochen worden. Die Diebe rissen Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, Herd und weitere Elektrogeräte aus ihren Verankerungen, warfen Lebensmittel, Öl und Geschirr auf den Boden.

„Für unsere Mitarbeiterinnen war dies ein großer Schock. Sie haben sofort die Polizei verständigt und sehr gut gehandelt“, so Julian Beywl. „Das ist für uns ein großer Schaden und wir müssen nun schauen, wo wir vorübergehend unterkommen. ASH-Sprungbrett e.V. ist schon lange in Bergheim Süd-West tätig und kann diese Zerstörungswut nicht verstehen. Mit den Anwohnern haben wir ein vertrauensvolles Verhältnis, leider hat niemand etwas in der Nacht bemerkt. Gegen solche Täter sind wir machtlos.“

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, freuen wir uns. Ab dem 6. November ist die Tagesgruppe Tagwerk wieder zu erreichen.

Weiter Infos unter: 02271 – 83980 oder info@ash-sprungbrett.de

Rhein-Erft-Gaming-Liga: „Wir haben noch lange nicht fertig“

Rhein-Erft-Kreis. (13. 10. 2017)„ Wir wollen ein Tor sehen, das Tor ist groß genug“, begeistert feuerte das Publikum die Spieler beim E-Game „Fifa 17“ am letzten Freitag im Jugendtreff Klasse in Brühl-Vochem an. Auch für die Fans waren es aufregende Minuten bis das Runde endlich im Eckigen landete und das erlösende „Toooor“ durch die Räume schallte. Bis zum Schluss kämpften die Gamer mit höchster Konzentration an der Konsole um Tore und Punkte. Mit dem 6. Ligaturnier endete am vergangenen Freitag die erste Saison der Rhein-Erft-Gaming-Liga.

Der Lohn für die Mühe an der Playstation: ein Pokal, eine Urkunde und Sachpreise für die ersten drei Gewinner. Den ersten Tabellenplatz und eine Playstation als Prämie sicherte sich souverän das Team von Bergheim Mitte. Auf Platz zwei landete die Mannschaft von ABZ-Kerpen, die für ihren Einsatz einen goldenen Controller und ein „Fifa 18“-Spiel erhielt. Der Preis des Drittplatzierten Mobilé Erftstadt war ein weißer Controller sowie ein „Fifa 17“-Spiel.

Im letzten Turnier der Saison traten in Brühl-Vochem 18 Spieler von fünf Mannschaften gegeneinander an: Pogo Pulheim, ABZ Kerpen, Klasse Brühl, Zahnrad Pulheim sowie Bergheim Mitte. Die Teams Juze 21 Horrem, Deluxe Frechen und Mobilé Erftstadt hatten bereits vorher um ihre Listenplätze gespielt.

Die Spiele der Rhein-Erft-Gaming-Liga finden im Rahmen des Projekts „Integration durch E-Sport Rhein-Erft“ statt, das ASH-Sprungbrett e.V. in Trägerschaft durchführt und das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Stadt Brühl finanziell gefördert wird. Zuständig für den Aufbau und die Koordination ist Johannes Huppertz von ASH-Sprungbrett e.V. Dieser war sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers sowie der ersten Saison der noch jungen Rhein-Erft-Gaming-Liga. „Wir haben viel erreicht seit dem offiziellen Saisonstart im letzten April. Mittlerweile sind acht feste Teams aus dem Rhein-Erft-Kreis am Start. Bei den einzelnen Turnieren herrschte immer echte Wettkampfstimmung und sowohl die Gamer als auch das Publikum waren stets fair. Dass die Integration durch gemeinsame Game Events funktioniert, zeigt besonders das Team von ABZ Kerpen, in dem ausschließlich geflüchtete Jugendliche spielen“, so Johannes Huppertz.

Dass die Liga nach der erfolgreichen ersten Saison nun bald in die nächste Runde startet, steht für alle Beteiligten fest. Dann wird bei „Fifa18“ um Tore und Punkte an der Konsole gekämpft. Denn: „Wir haben noch lange nicht fertig“, so Johannes Huppertz.

Den ersten Platz gewannen Mohamed El Barkoyki, Barkat Kijji und Tom Dahmen (v.l.) vom Team Bergheim Mitte.

 

 

 

 

Den zweiten Platz belegten Sorhrab Ahmadi(l.) und Rasouli Fereidun (r.) vom Team ABZ Kerpen.

Gute Stimmung herrschte unter den Gamern der Rhein-Erft-Gaming-Liga beim 6. Ligaturnier im Jugendzentrum Klasse in Brühl-Vochem.

Gefördert durch:

 

Fifa 17-Turnier in der Jugendberatung Mobilé in Lechenich

Rhein-Erft-Kreis. (21. 09. 2017) Vor Kurzem fand das fünfte Ligaturnier der Rhein-Erft-Gaming-Liga in der Jugendberatung Mobilé in Erftstadt-Lechenich statt. Gemeinsam mit dem Gastgeber Mobilé kämpften noch die Teams Bergheim Mitte und ABZ Kerpen beim E-Game „Fifa 17“ um Tore und Punkte. Dabei konnte die Mannschaft von Mobilé wieder einen Platz gut machen und erreicht damit den zweiten Tabellenplatz der Rhein-Erft-Gaming-Liga, an der Tabellenspitze steht Bergheim Mitte, auf Platz drei Juze 21 aus Horrem.

Vier Spiele müssen bis Saisonende noch ausgetragen werden: Pogo, Pulheim – ABZ, Kerpen; Klasse, Brühl – Zahnrad, Pulheim; Zahnrad, Pulheim – ABZ, Kerpen; Klasse, Brühl – Bergheim Mitte. Das nächste Turnier startet am Freitag, 13. Oktober, um 17 Uhr im Jugendtreff Klasse in Brühl-Vochem.

Die Spiele der Rhein-Erft-Gaming-Liga finden im Rahmen des Projekts „Integration durch E-Sport Rhein-Erft“ statt, das ASH-Sprungbrett e.V. in Trägerschaft durchführt und das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Stadt Brühl finanziell gefördert wird. Zuständig für den Aufbau und die Koordination ist Johannes Huppertz von ASH-Sprungbrett e.V

Es werden noch weitere Gamer aus dem Rhein-Erft-Kreis gesucht. Interessenten können sich unter  02232 – 213654-17 oder j.huppertz@ash-sprungbrett.de bei Johannes Huppertz melden.

Tom Dahmen vom Team Bergheim Mitte freut sich über den ersten Tabellenplatz.

Gefördert durch:

ASH-Sprungbrett e.V.: Erneute Zertifizierung

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (Juli 2017) Zwei Tage lang war der externe Auditor Markus Pazos bei ASH-Sprungbrett e.V. vor Ort, um zu überprüfen, ob das Qualitätsmanagementsystem (QMS) des gemeinnützigen Vereins weiterhin den hohen Standards der DIN EN ISO 9001:2008 entspricht. Mit dem QMS werden verbindliche Regeln für Arbeitsabläufe und deren Dokumentation festgelegt.

„ASH-Sprungbrett e.V. erfüllte diese Auflagen überdurchschnittlich“, bestätigt Markus Pazos von der Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Förderung und Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung (Certqua). Für Julian Beywl, Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e.V., eine Bestätigung „unserer guten Arbeit im sozialen Bereich“.

Geprüft wurde im Rahmen des zweitägigen Audits auch die Trägerzulassung nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung). Diese ist Voraussetzung für die Durchführung von Fort- und Weiterbildungskursen im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters.

Markus Pazos hob während seiner Besuche der Maßnahmen von ASH-Sprungbrett e.V. an den Standorten Bergheim, Brühl und Hürth die hohen Qualitätsansprüche und die Innovationskraft des Vereins hervor. Auch die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung haben einen großen Stellenwert bei ASH-Sprungbrett e.V. und sind vorbildlich.

 

Markus Pazos (l.), Auditor von Certqua und Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V.

 

Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V.

Ein Jahr engagieren und orientieren

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis Seit September letzten Jahres absolvieren Laura Gutowski und Bjarne Krüppel ihren Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V. am Standort Bergheim in der OGS der Astrid-Lindgren-Grundschule und Jule Blömer in der werkpädagogischen Tagesgruppe Tagwerk. Gemeinsames Fazit nach zehn Monaten: „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“.

Ihren Aufgabenbereich beschreiben die drei Bundesfreiwilligendienstler (BFDler) als vielfältig und abwechslungsreich: Bjarne Krüppel und Laura Gutowksi haben in der OGS die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt, die Freizeitgestaltung organisiert, eine Lese-AG durchgeführt und eigenständig Ideen für Ferienfreizeiten entwickelt. Zu Jule Blömers Aufgaben bei Tagwerk gehörte neben der Unterstützung der Schülerinnen und Schüler beim Werken, Kochen und den Hausaufgaben auch die Planung von freizeit- und werkpädagogischen Angeboten wie zum Beispiel einer „Phantasiereise“, die sie mit den Jugendlichen zum Thema Entspannung durchgeführt hat.

„Wer wissen möchte, ob die Arbeit im sozialen Bereich für ihn das Richtige ist, sollte auf jeden Fall den Bundesfreiwilligendienst machen“, empfiehlt Bjarne Krüppel. „Da bekommt man einen wesentlich besseren Einblick als bei einem Praktikum.“ Das kann Laura Gutowski nur bestätigen. Obwohl sie gerne in der OGS mit den Kindern gearbeitet hat, hat sie in den letzten Monaten gemerkt, dass sie künftig lieber einen anderen Berufsweg einschlagen und in der Verwaltung arbeiten möchte. Jule Blömer hingegen würde „am liebsten bei Tagwerk bleiben“. Sie möchte demnächst Soziale Arbeit studieren. Bjarne Krüppel möchte im Anschluss zum freiwilligen Wehrdienst bei der Luftwaffe.

Doch nicht nur fachlich, auch persönlich haben die Drei eine Menge während ihres Bundesfreiwilligendienstes bei ASH-Sprungbrett e.V. gelernt. Jule Blömer, die bei Tagwerk mit Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren arbeitet, sagt: „Man wird geduldiger und selbstbewusster und lernt, sich durchzusetzen“. Diese Erfahrung haben auch Laura Gutowski und Bjarne Krüppel gemacht. Positiv bewerten alle das gute Arbeitsklima in der OGS und bei Tagwerk. „Wir waren vom ersten Tag an Teil des Teams und konnten unsere eigenen Ideen einbringen“, bestätigt Laura Gutowski.

Einen weiteren Vorteil des Bundesfreiwilligendienstes sehen Laura Gutowski, Jule Blömer und Bjarne Krüppel darin, dass potentielle Arbeitgeber das freiwillige soziale Engagement immer positiv bewerten. „Das hilft durchaus beim Vorstellungsgespräch“, haben alle drei festgestellt. Wer ein Numerus-Clausus-Fach studieren möchte, kann sich den Bundesfreiwilligendienst auch als Wartezeit anrechnen lassen.

Umsonst ist der Bundesfreiwilligendienst übrigens nicht. Die BFDler sind komplett sozialversichert und erhalten vom Arbeitgeber eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit.

ASH-Sprungbrett e.V. führt den Bundesfreiwilligendient gemeinsam mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) in Bonn durch. Der ijgd betreut die Bundesfreiwilligendienstler auch vor Ort. Zum Angebot des ijgd gehören zudem fünf Bildungsseminare, die neben der Wissensvermittlung auch für den Austausch der BFDler untereinander gedacht sind.

Weitere Infos zum Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V.: Christina Leretz, Glescher Straße 2, 50126 Bergheim, c.leretz@ash-sprungbrett.de. Wer sich für einen Bundesfreiwilligendienst interessiert, sollte sich jetzt bewerben. Im September geht es wieder los. In diesem Jahr bietet ASH-Sprungbrett e.V. erstmals einen Bundesfreiwilligendienst an der Gesamtschule Bergheim an. Die neuen Stellen sind bereits online: www.ash-sprungbrett.de/freiwilligendienste/