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ASH-Sprungbrett e. V. auf der Praxisbörse der Hochschule Niederrhein

Bergheim. Rhein-Erft-Kreis (11. 05. 2016) Zum ersten Mal hat ASH-Sprungbrett e.V. an der Praxisbörse der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen, in Mönchengladbach teilgenommen. Vor Ort waren Andrea Guoth (Sozialpädagogin aus der Jugendwerkstatt) und Lisa Schmitz, Studentin im Praxissemester bei der Jugendwerkstatt in Bergheim.

Um erste berufliche Erfahrungen in ihrem Fachgebiet machen zu können, ist für Studierende des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit ein Praxissemester Pflicht. Auf der Praxisbörse erhalten die Studentinnen und Studenten daher die Gelegenheit, direkt mit Verbänden, Institutionen und Vereinen in Kontakt zu kommen, die Praxissemesterstellen anbieten. Insgesamt waren 132 Aussteller auf der Praxisbörse der Hochschule Niederrhein vertreten.

Der Info-Stand von ASH-Sprungbrett e.V. fand regen Zuspruch bei den Besucherinnen und Besuchern der Praxisbörse. Von Interesse waren auch die Produkte aus den Werkstätten und nicht zuletzt die ASH-Kekse. Erste persönliche Kontakte konnten geknüpft werden, viele Studierende nahmen Flyer und Infomaterial mit nach Hause.

ASH-Sprungbrett e.V. bietet auch im Wintersemester 2016/17 wieder mehrere Praxisstellen für Studierende der Fachrichtung Sozialwesen an. Zur Auswahl stehen in Bergheim die werkpädagogische Tagesgruppe Tagwerk, die Jugendwerkstatt und die Produktionsschule.NRW.

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Sozialpädagogin Andrea Guoth (l.) und Studentin

Lisa Schmitz am Stand von ASH-Sprungbrett e.V.

auf der Praxisbörse in Mönchengladbach.

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Produkte aus den Projekten Tagwerk, Produktionsschule.NRW

und Jugendwerkstatt.

 

Neues Zuhause für Meise, Rotkehlchen und Star

Brühl/Rhein-Erft-Kreis (07. 04. 2016) Rechtzeitig zu Beginn der Brutsaison bekamen die Vögel im Brühler Stadtgebiet 20 neue Nistkästen. Diese haben die Teilnehmer eines Projekts von ASH-Sprungbrett e.V. in Brühl gefertigt, bei dem erwerbslose Jugendliche auf den Berufsalltag vorbereitet werden.

In den Nistkästen sollen Höhlenbrüter wie Meisen, Kleiber und Stare sowie Halbhöhlen- und Nischenbrüter wie Rotkehlchen, Rotschwänzchen und Bachstelzen ihren Nachwuchs aufziehen. Diese Vogelarten finden nur noch wenige Nistmöglichkeiten, da aus Sicherheitsgründen immer mehr Totholz und alte Bäume entfernt werden.

Die Vogelhäuser bestehen jeweils zur Hälfte aus Bauholz- und Massivholz von zerlegten Paletten. Zum Schutz vor Wind und Wetter wurden sie außen mit einer umweltfreundlichen Lasur versehen, das Dach wurde zusätzlich mit Bitumen abgedichtet. Um die Bäume nicht durch Nägel oder Schrauben zu schädigen, werden die Nistkästen mit Gummi umwickeltem Rödeldraht befestigt. Angebracht wurden die Nistkästen in Zusammenarbeit mit dem Verein Rettet Bäume & Biotope e. V. ebenfalls von den Teilnehmern unter fachkundiger Anleitung. Die Nistkastenkontrolle und die Reinigung nach der Brutperiode werden von beiden Vereinen gemeinschaftlich vorgenommen.

Kontakt ASH-Sprungbrett e.V.in Brühl: 02232 – 57924-0

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Diese Nistkästen wurden im Brühler Stadtgebiet verteilt. Zehn in Absprache mit dem Grünflächenamt im öffentlichen Bereich, sechs auf dem Südfriedhof, vier auf dem Nordfriedhof, die restlichen in Privatgärten.

Soziales Engagement mit Mehrwert

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (16.03.2016) Bundesfreiwilligendienst? „Auf jeden Fall!“ Da müssen Lara Pistel und Jennifer Smetek nicht lange überlegen. Seit August absolvieren die beiden jungen Frauen bei ASH-Sprungbrett e.V. ihren Bundesfreiwilligendienst. „Als gemeinnütziger Verein und anerkannter Jugendhilfeträger liegt es uns besonders am Herzen, jungen Menschen, die Möglichkeit zu bieten, sich ein Jahr lang sozial zu engagieren und beruflich zu orientieren“, betont Julian Beywl, Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e.V..

Die 18-jährige Jennifer Smetek arbeitet in der werkpädagogischen Tagesgruppe Tagwerk in Bergheim und unterstützt dort das pädagogische Team. Derzeit gestaltet sie zusätzlich mit den Jugendlichen ein Kochbuch mit Rezepten aus der Tagwerk-Küche. Da sind nicht nur Layoutkenntnisse, sondern auch Geschick im Umgang mit Menschen gefragt, wenn es darum geht, die Jugendlichen bei der Stange zu halten. Der geringe Altersunterschied ist dabei kein Problem. „Das ist das Schöne an meiner Arbeit“, so Jennifer Smetek, „dass der Kontakt zu den Jugendlichen super ist und ich auch deren Anerkennung habe. Und dass die Arbeit so abwechslungsreich ist. Kein Tag ist wie der andere.“

Das bestätigt auch die ebenfalls 18 Jahre alte Lara Pistel für ihre Tätigkeit als Bundesfreiwilligendienstlerin (Bfdlerin) in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) der Bergheimer Astrid-Lindgren-Schule. Unter Anleitung der dortigen Pädagogen betreut sie Grundschulkinder nach dem Unterricht. So hilft sie bei der Pausenaufsicht, den Mahlzeiten und der Hausaufgabenbetreuung. Zudem bietet sie eine eigene Bastel-AG an. Auch wenn es mitunter sehr anstrengend ist, lautet Lara Pistels Berufswunsch seit einigen Wochen Erzieherin. „Eigentlich wollte ich eine kaufmännische Ausbildung machen. Aber durch die Arbeit in der OGS habe ich gemerkt, dass ich lieber mit Kindern arbeiten möchte. Die positive Rückmeldung der Kleinen ist einfach toll.“

Lara Pistel und Jennifer Smetek möchten den Bundesfreiwilligendienst zur Berufsorientierung nach dem Abitur nutzen. Nach den ersten sechs Monaten sind sie jedoch auch froh über den „persönlichen Mehrwert“, den das soziale Jahr für sie hat. „Es war die richtige Entscheidung. Ich habe nicht nur meinen Traumberuf gefunden, sondern bin auch selbstbewusster und durchsetzungsfähiger geworden“, so Lara Pistel. Das bestätigt auch Jennifer Smetek: „Die Arbeit bei Tagwerk hat mich selbstsicherer gemacht, ich kann jetzt besser auf Menschen zugehen. Ich bin erwachsener geworden.“

Einen positiven Effekt hat der Bundesfreiwilligendienst auch bei Bewerbungen. Für potentielle Arbeitgeber, so haben Jennifer Smetek und Lara Pistel festgestellt, ist der Bundesfreiwilligendienst durchaus ein Entscheidungskriterium.

Die pädagogische Begleitung der Bundesfreiwilligendienstler erfolgt durch die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) in Bonn. Deren Mitarbeiter helfen bei Fragen oder Problemen und besuchen die Bfdler an ihren Einsatzorten. Unter Federführung der ijgd finden fünf kostenfreie Bildungsseminare während der Arbeitszeit statt, die jeweils eine Woche dauern und in festen Gruppen stattfinden. Hier steht neben der Wissensvermittlung besonders der Austausch der Bfdler untereinander im Vordergrund. Besonders gut gefällt Lara Pistel und Jennifer Smetek, dass sie bei der Auswahl der Themen ein Mitsprachrecht haben: In ihren ersten beiden Seminaren haben die ASH-Bfdler unter anderem über Konfliktbewältigung diskutiert und die aktuelle Flüchtlingsfrage erörtert. Die Betreuung der Bfdler vor Ort wird von Madlen van der Seylberg, Sozialarbeiterin bei ASH-Sprungbrett in der Tagesgruppe Tagwerk, durchgeführt. „Sie ist die Allerbeste“, so Jennifer Smetek und Lara Pistel unisono.

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(v.l.n.r.) Bfdlerinnen Jennifer Smetek, Lara-Michelle Pistel und ihre

Betreuerin Sozialarbeiterin Madlen van der Seylberg von

ASH-Sprungbrett e.V.

 

Weitere Infos zum Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V.:

Christina Leretz

Glescher Straße 2

50126 Bergheim

Tel.: 02271 – 8398-14

Fax.: 02271 – 8398-10

c.leretz@ash-sprungbrett.de

Gute Arbeit in der Beratung von Arbeitsuchenden kann fortgesetzt werden

BERGHEIM/RHEIN-ERFT-KREIS – ASH-Sprungbrett e. V. aus Bergheim kann seine erfolgreiche Arbeit bei der Beratung von arbeits- und erwerbslosen Menschen in seinen Beratungsstellen in Bergheim und Brühl auch im kommenden Jahr fortsetzen. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat eine weitere Förderung der Arbeits- und Erwerbslosenberatung durch ASH-Sprungbrett zugesagt. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Aufgabe weiter fortführen können“, so Julian Beywl, Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e. V. Die nach wie vor hohe Besucherdichte, die ASH-Sprungbrett seit Jahren verzeichnet, zeigt, wie groß der Bedarf im Rhein-Erft-Kreis ist. „Als langjähriger arbeitsmarkpolitischer Dienstleister mit einer hohen Beratungskompetenz sind wir in der Region sehr gut vernetzt und haben ein breites Angebot für arbeitssuchende Menschen“, erläutert Beywl weiter. Im November 2015 waren im Rhein Erft Kreis 7.772 Menschen langzeitarbeitslos.
Julian Beywl würde das bestehende Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage gerne personell weiter ausbauen. Um im Rhein-Erft-Kreis für alle Ratsuchenden besser erreichbar zu sein, „ist eine Stellenausweitung dringend notwendig“, so der ASH-Sprungbrett-Geschäftsführer. „Wünschen würden wir uns eine zweite Stelle, um an beiden Standorten täglich präsent zu sein.“
ASH-Sprungbrett möchte arbeitssuchenden Menschen eine reale Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bieten. In den beiden Beratungsstellen in Bergheim und Brühl können sich Ratsuchende kostenlos rund um das Thema Bewerbung und Arbeitssuche informieren und unterstützen lassen. Eine besondere Herausforderung sind die Schulden der Ratsuchenden, die ein großes Hindernis bei der Arbeitsaufnahme sind. „Steht eine Lohnpfändung an, ist der Job schon hochgefährdet.“ Allein beim Jobcenter Rhein-Erft haben im letzten Jahr 343 Bürgerinnen und Bürger ein Darlehen aufnehmen müssen, da sie ihre Ausgaben mit dem Regelsatz nicht bestreiten konnten.
„Im Jahr 2016 steht für unsere Arbeit zusätzlich die Beratung und Unterstützung der anerkannten Asylsuchenden als weitere große Herausforderung an. Durch unser enges Netzwerk können wir hier sowohl über Arbeit und Ausbildung als auch über Spracherwerb beraten und Lösungen suchen“, so Beywl zum Abschluss.

Aktuelle Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8:30 – 14:30 Uhr
Vom 23. Dezember 2015 bis zum 5. Januar 2016 bleibt unsere Beratungsstelle geschlossen.