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Hand in Hand gegen Rassismus

NRW-Menschenkette am 18. Juni 2016 in Bochum

Unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus“ ruft der Paritätische Gesamtverband gemeinsam mit vielen anderen Organisationen anlässlich des internationalen Gedenktags für Flüchtlinge zu bundesweiten Menschenketten auf. NRW macht den Anfang. Am 18. Juni 2016 setzen die Menschen in Bochum ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit. Träger der Bochumer Kampagne ist das Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit, dem unter anderem IFAK, Mitgliedsorganisation des Paritätischen NRW, und die Bochumer Kreisgruppe des Verbandes angehören.

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http://www.paritaet-nrw.org/content/e40307/e52451/e53543/index_ger.html

Eine Initiative gegen Jugendarmut

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (07.06.2016) Laut „Monitor Jugendarmut 2016“ sind besonders Jugendliche ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung von Arbeitslosigkeit bedroht. Bei dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS e.V.) (www.jugendarmut.info) im Mai veröffentlichtem Bericht wurde die Situation benachteiligter junger Menschen zwischen 15 und 25 Jahren untersucht. Fazit: Bildung ist der beste Schutz gegen Armut. „Wer keinen Berufsabschluss hat, findet kaum Arbeit und wird auf Dauer Sozialhilfeleistungen benötigen. 86 Prozent der arbeitslosen Menschen, die SGB-II-Leistungen beziehen, haben keinen Berufsabschluss. Hier liegt ein großes Armutsrisiko“, erläutert Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V.

Diese jungen Menschen sind aufgrund schwieriger sozialer Verhältnisse kaum in der Lage, sich ins „normale Bildungssystem“ zu integrieren und benötigen auf ihrem persönlichen Bildungsweg besondere Unterstützung. Gerade beim Übergang von der Schule zur Ausbildung ist die Gefahr abzurutschen bzw. aufzugeben besonders groß.

An dieser Stelle greift die Jugendwerkstatt in Bergheim, die ASH-Sprungbrett e.V. im Auftrag des Familienministeriums NRW sowie der Städte Bedburg, Bergheim und Elsdorf durchführt, den Jugendlichen unter die Arme. „Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Zu uns kommen Jugendliche, die den Schulabschluss nicht schaffen und daher keine Perspektive haben. Davor haben sie schon lange nicht mehr gemacht, waren wohnungslos und häufig vereinsamt. Angebote des Jobcenters sind für sie nicht passend“, so Julian Beywl weiter.

Wer zwischen 17 und 25 Jahre alt ist, bekommt in der Jugendwerkstatt von ASH Sprungbrett e.V. die Gelegenheit, Perspektiven für sich zu entwickeln, den Schulabschluss nachzuholen und sich beruflich zu orientieren. Dabei werden die Jugendlichen von einem Team aus Sozial- und Werkpädagogen ganzheitlich und individuell in allen Lebensbereichen unterstützt, um fit fürs Leben und den Arbeitsmarkt zu werden.

„Wir nehmen die jungen Menschen so an, wie sie sind. Wir zeigen ihnen, dass wir für sie da sind, sie achten und ernst nehmen. Bei uns bekommen sie ein Frühstück, wir kochen zusammen und bieten Ihnen einen sicheren Raum. Schritt für Schritt bauen wir ihre Stärken aus, zeigen ihnen, dass sie etwas können. Wir machen ihnen Mut, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen.“ So entdecken viele Jugendliche in der Kombiwerkstatt ihre handwerklichen Fähigkeiten. Wenn sie ein Werkstück, zum Beispiel eine Gartenbank, gefertigt haben, sind sie stolz auf das, was sie mit eigenen Händen gemacht haben.

„Die Jugendwerkstatt ist eine Initative gegen Jugendarmut hier in der Region“, bestätigt Julian Beywl.

Das Team erreichen Sie unter:

Andrea Guoth, Aachener Straße 14a, 50126 Bergheim

Tel.: 02271 / 7596050

E-Mail: jugendhilfe@ash-sprungbrett.de

Neue Wege in den Beruf für junge Eltern

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (31. 05. 2016) Junge Mütter und Väter haben es nicht leicht, eine Ausbildungsstelle zu finden. Am Standort Bergheim unterstützt ASH-Sprungbrett e. V. daher junge Eltern bei der Aufnahme einer Ausbildung in Teilzeit. Dieses geschieht im Rahmen des NRW-Landesprogramms TEP (Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven schaffen).

Für TEP werden landesweit jährlich 2,8 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln vom NRW-Arbeitsministerium für bis zu 540 Plätze zur Verfügung gestellt. 2.571 Personen haben seit dem offiziellen Start des Programms im Frühjahr 2011 an TEP teilgenommen, 1.772 von ihnen konnten erfolgreich bei der Aufnahme einer betrieblichen oder schulischen Berufsausbildung unterstützt werden oder fanden einen Einstieg in andere Qualifizierungen, Praktika, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Studium oder Ähnliches.

Nutzen Sie diese Chance, noch sind Plätze frei. Annegret Krüppel berät Sie gerne unter 0151 – 1976 9278 (mobil) oder 02271 – 670 19 23. E-Mail: tep@ash-sprungbrett.de

Neue Chance für alte Sorten

Brühl/Rhein-Erft-Kreis (24. 05. 2016) Um alte Obstorten vorm Aussterben zu schützen, haben Teilnehmer eines Projekts, das ASH-Sprungbrett e.V. in Brühl im Auftrag des Jobcenters Rhein-Erft durchführt, sechs Obstbäume gepflanzt: Einen Süßkirsch-, einen Birn-, einen Apfel-, einen Walnuss-, einen Pflaumen- und einen Pfirsichbaum. Bei den neu gesetzten Obstbäumen im Tafelgarten gegenüber dem Brühler Eisenwerk hat man sich für hochstämmige alte Sorten wie Schwarze Knorpelkirsche, Weißer Klarapfel und Williams-Christ-Birne entschieden. Diese haben einen mehrfachen Nutzen. Man verhindert nicht nur, dass traditionelle Kulturpflanzen für immer verschwinden, sondern sorgt durch den Anbau unterschiedlicher Obstsorten auch für biologische Vielfalt im Tafelgarten und in der näheren Umgebung.

Wenn in ein paar Jahren Obst geerntet werden kann, soll es auch zu Marmelade oder Eingemachtem weiterverarbeitet und zudem der Brühler Tafel gestiftet werden. Darüber hinaus sind die Obstbäume auch für Insekten und Vögel eine wichtige Nahrungsquelle. Zum Schutz vor Wühlmäusen und Kaninchen wurden Drahtkörbe um die Wurzeln und Drahtgitter um den unteren Teil der Stämme herum angebracht.

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Außergewöhnliche Möbel und originelle Geschenke

Bergheim.Rhein-Erft-Kreis (24. 05. 2016) Am 19. Mai hatte der Möbel- und Geschenkeshop von ASH-Sprungbrett e.V. in Frechen-Königsdorf zum ersten Mal seine Türen geöffnet. In den hellen und freundlichen Räumlichkeiten auf der Aachener Straße 643 gibt es montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 16 Uhr Möbel aus Palettenholz, Dekogegenstände und Geschenkartikel zu kaufen.

Der Standort Frechen gehört zum Projekt „Produktionsschule.NRW“, das von ASH-Sprungbrett e.V. im Auftrag des Jobcenters Rhein-Erft, der Bundesagentur für Arbeit, der Bezirksregierung Köln und des Europäischen Sozialfonds an drei Standorten im Rhein-Erft Kreis (Bergheim, Brühl und Frechen) durchgeführt wird. Unter fachlicher Anleitung entwickeln Jugendliche in den verschiedenen Berufsfeldern Ideen für Dienstleistungen und Produkte, die sie anschließend herstellen bzw. umsetzten. So lernen sie den kompletten Produktionskreislauf von der Idee bis zum Verkauf kennen.

Alle im Geschäft angebotenen Gegenstände werden in Handarbeit hergestellt, somit ist jedes Stück ein Unikat. Zum Sortiment gehören Möbel wie Sessel, Bänke und Tische aus Europaletten, Geschenkartikel wie individuelle Seifen, Schlüsselanhänger aus Metall oder Teelichthalter. Für Balkon und Garten gibt es Insektenhotels, Fachwerkvogelhäuser, Kräuterregale und Pflanztische.

Da nur in geringen Stückzahlen produziert wird, können individuelle Kundenwünsche jederzeit berücksichtigt werden. Schauen Sie einfach mal rein, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

Paletten- und Geschenkeshop Frechen-Königsdorf

Ansprechpartner: Uwe Schulte

Aachener Straße 643

50226 Frechen

02234 – 979 591 9

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