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10 Jahre Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis

Wanderausstellung „Selbsthilfe. Gruppen. Leben.“

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (26 01.2017) Mit der Eröffnung der Wanderausstellung „Selbsthilfe. Gruppen. Leben.“ im Kreishaus Bergheim feierte das Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis des Paritätischen NRW e.V. am 26. Januar sein zehnjähriges Jubiläum. Herr Dr. Nettersheim, Sozialdezernent des Rhein-Erft-Kreises, eröffnete die Veranstaltung. Er hob den hohen Wert der Selbsthilfegruppen hervor und lobte ihr großes ehrenamtliches Engagement.

Julian Beywl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes des PARITÄTISCHEN, betonte die Bedeutung des PARITÄTISCHEN als Verband der Selbsthilfe in NRW mit seinen 38 Selbsthilfe-Kontaktstellen und –Büros. Er lobte die vielfältige Arbeit des Selbsthilfe-Büros in letzten 10 Jahren: „Ich möchte meinen Dank an Gabriele Miller-Staudt aussprechen. Sie ist die Ansprechpartnerin für 120 Selbsthilfe-Gruppen, die es hier im Rhein-Erft-Kreis gibt. Sie ist auch Ansprechpartnerin für Menschen, die eine neue Gruppe gründen wollen und Beratung benötigen. Und sie vertritt das Thema in der Öffentlichkeit“.

Auch Ingrid Weiss, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen dankte für 10 Jahre gute Zusammenarbeit. Gabriele Miller-Staudt, Leiterin des Selbsthilfe-Büros, verwies auf den Wert der Selbsthilfegruppen für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft: „Der zunehmenden Vereinzelung und Vereinsamung treten gerade Selbsthilfegruppen als Solidargemeinschaft entgegen. Sie sind eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements, denn sie folgen dem Prinzip „Für sich, mit anderen und für andere““.

Die Parkinson-Selbsthilfegruppe aus Hürth und die Gruppe Handicap e.V. aus Bergheim zeigten in ihren Beiträgen eindrucksvoll die Vielfalt der Selbsthilfe auf. Begleitet wurde das Programm vom Selbsthilfe-Chor aus Köln. Der internationale Kochclub Bergheim sorgte mit einem reichhaltigen Büffet für das leibliche Wohl der Gäste.

Die Wanderausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Selbsthilfe-Büros mit vielen Selbsthilfegruppen aus dem Kreisgebiet, in der die Gruppen sich und Ihre Arbeit vorstellen. Sie will über das vielfältige Wirken der Gruppen und des Selbsthilfe-Büros informieren und Menschen einladen, ebenfalls in der Selbsthilfe aktiv zu werden und sich und anderen zu helfen.

Selbsthilfegruppen bieten Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung für viele, die sich sonst alleingelassen, oder zumindest alleine mit ihren Problemen fühlen. In der Gruppe finden sich Menschen, die ähnliche Probleme haben, die Verständnis haben – Verständnis, welches eben oft nur Betroffene empfinden können – und Menschen, die gemeinsam Lösungen suchen.

Wer eine Selbsthilfegruppe gründet oder besucht, sucht Veränderung und möchte sich aktiv mit einem Thema auseinandersetzen.

Das Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis unterstützt die ca. 120 Selbsthilfegruppen im Kreis in allen Belangen – bei Fragen und Problemen organisatorischer oder gruppendynamischer Art, bei der finanziellen Förderung, bei der Öffentlichkeitsarbeit, durch Fortbildungen und Vernetzung. In den letzten 10 Jahren wurden durch das Selbsthilfe-Büro über 30 Gruppengründungen unterstützt, 11 Fortbildungen, ca. 40 Vernetzungstreffen und drei Selbsthilfetage organisiert, sowie das erste Verzeichnis der Selbsthilfegruppen im Kreis erstellt.

Es ist Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Selbsthilfe für die Bevölkerung des Rhein-Erft-Kreises, sowie für alle Profis aus dem Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Ausstellung wird bis Ende Februar im Foyer des Kreistagsgebäudes und vom 07.-31.03.17 im Flur des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung. Anschließend wandert die Ausstellung durch die Rathäuser des Kreises.

 

Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V. und stellvertretender Landesvorsitzender des Paritätischen NRW

 

 

 

 

Gabriele Miller-Staudt (l.), Leiterin des Selbsthilfe-Büros Rhein-Erft-Kreis, und Ingrid Weiss, Vorsitzende der AG der Selbsthilfegruppen.

 

 

 

Gabriele Miller-Staudt

Selbsthilfe-Büro Rhein-Erft-Kreis

Luxemburger Str. 305

50354 Hürth

Tel. 02233-9799541

selbsthilfe-rhein-erft@paritaet-nrw.org

www.selbsthilfe-rhein-erft.de

 

E-Game-Liga-Turnier im Deluxe

Frechen/Rhein-Erft-Kreis. (07. 12. 2016 )„Toooor“, so schallte es Mittwochabend häufiger durch die Räume des Jugendzentrums Deluxe in Frechen. Beim zweiten Freundschaftsspiel des E-Games „Fifa 17“ traten E-Gamer aus Frechen, Pulheim (Jugendzentrum Zahnrad) und Erftstadt (Jugendzentrum Mobilé) gegeneinander an. E-Game steht für elektronische Spiele, die Spieler nennen sich Gamer.

Insgesamt 27 Jugendliche lieferten sich an der Playstation bei „Fifa 17“ spannende Wettkämpfe. Wie bereits beim ersten Turnier im Jugendzentrum Mobilé in Erftstadt spielten alle Beteiligten mit vollem Einsatz, jedoch stets fair.

Der Wettkampf in Frechen dient dem Aufbau einer Rhein-Erft-Gaming-Liga, da es bislang keine Organisation für E-Gamer in der Region gibt. „Wir möchten eine Kreisliga mit Gamern aus Brühl und Umgebung ins Leben rufen, gemeinsam für Wettkämpfe trainieren und Gaming Events organisieren, so Johannes Huppertz von ASH-Sprungbrett e.V., der für die Koordination zuständig ist. Bislang sind neun Mannschaften am Start. „Es werden jedoch noch weitere Gamer gesucht“, so Johannes Huppertz. Die Rhein-Erft-Gaming-Liga startet dann nach den Sommerferien 2017.

Der Aufbau der Rhein-Erft-Gaming-Liga erfolgt im Rahmen des Projekts „Integration durch E-Sport Rhein-Erft“ und wird in Trägerschaft und auf Initiative von ASH-Sprungbrett e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Stadt Brühl finanziell gefördert.

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Die stolzen Gewinner des Turniers im Frechener Deluxe: Den ersten Platz belegte Denald Jonozi (Juze Mobilé; Mitte), den zweiten Platz Isaak Wernicke (Juze Deluxe; links) und den dritten Platz Tobias Rennen (Juze Zahnrad; rechts).

Offene Mitgliederversammlung von ASH-Sprungbrett e.V.

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (11. 11. 2016) Am vergangenen Freitag  begrüßten die beiden Vorsitzenden von ASH-Sprungbrett e.V. Leonore Overberg und Helmut Schmitz sowie Geschäftsführer Julian Beywl die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste der ersten offenen Mitgliederversammlung des Vereins.

Schwerpunktthema war das Engagement von ASH-Sprungbrett e.V. in der Flüchtlingshilfe im Rhein-Erft-Kreis. ASH-Sprungbrett e.V. war von Anfang an dabei. Hier wurde in den Jahren 2015 und 2016 vieles auf den Weg gebracht und erfolgreich umgesetzt. Katharina Dammer, Fachbereichsleiterin bei ASH-Sprungbrett e.V., erinnerte an die in kürzester Zeit organisierte Sammlung von Sachspenden im Oktober letzten Jahres, als viele Flüchtlinge in Bergheim eintrafen. „Wir haben die Sachspenden angenommen, sortiert, gereinigt und an die neu ankommenden Geflüchteten verteilt. Manchmal war unsere Halle bis unters Dach gefüllt“, so Katharina Dammer.

Innerhalb weniger Monate konnte in diesem Jahr eine Asylverfahrens- und eine Flüchtlingsberatung eingerichtet werden. Hierfür wurden zwei Fachkräfte eingestellt und qualifiziert. Die Beratungen finden auch mobil in Bergheim, Bedburg und Elsdorf statt und bilden ein wichtiges Handlungsinstrument bei der Integration geflüchteter Menschen in unsere Gesellschaft.

Im Bereich Flüchtlingshilfe gibt es jedoch noch viel zu tun. „Wir brauchen Sicherheit für die Geflüchteten, gute Sprachkurse und kompetente Beratung zum Asylverfahren. Dies unterstützt und leistet ASH Sprungbrett e.V. hier vor Ort. Der Weg eines geflüchteten Menschen in Ausbildung und Arbeit dauert rund drei vier Jahre.“

Zum Abschluss der angeregten Diskussion dankten Vorstand und Geschäftsführer für die gute Arbeit der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins und versicherten: „ASH-Sprungbrett e.V. wird am Thema dran bleiben.“

 

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Leonore Overberg und Helmut Schmitz (beide rechts im Bild) diskutierten angeregt mit Mitgliedern und Gästen auf der ersten offenen Mitgliederversammlung von ASH-Sprungbrett e.V.

ASH-Sprungbrett e.V. auf der PraxisMesse Köln

Bergheim/Köln. (25. 10. 2016) Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr war ASH-Sprungbrett e.V. auch dieses Mal auf der PraxisMesse der Technischen Hochschule Köln (TH) auf dem Campus in der Kölner Südstadt vertreten. Rund 140 Aussteller waren am vergangenen Dienstag vor Ort.

Auf der PraxisMesse kommen Studierende und Arbeitgeber aus dem Bereich der Sozialen Arbeit in ungezwungener Atmosphäre miteinander in Kontakt. Viele Studierende informierten sich im persönlichen Gespräch über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen eines Praxissemesters bei ASH-Sprungbrett e.V.. Das Praxissemester ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums der Sozialen Arbeit.

Madlen van der Seylberg, Andrea Guoth und Sven Thoms, der derzeit sein Praxissemester in der Jugendwerkstatt von ASH-Sprungbrett e.V. absolviert, hatten drei Praxissemesterstellen in Bergheim für das Sommersemester 2017 im Angebot: In der werkpädagogischen Tagesgruppe Tagwerk, in der Produktionsschule und in der Jugendwerkstatt.

Der Stand von ASH-Sprungbrett e.V. war den ganzen Tag über gut besucht, es fand ein reger Austausch zwischen Studierenden und Mitarbeiterinnen sowie dem Praxissemesterstudenten von ASH-Sprungbrett e.V. statt.

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Madlen van der Seylberg (l., Gruppenleitung Tagwerk) und Andrea Guoth (r., sozialpädagogische Betreuung Jugendwerkstatt) auf der PraxisMesse der TH Köln.

Ausbildung in Teilzeit

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (06. 10. 2016) Zwei Wochen lang hat Marta Rygol als Praktikantin im dm-Markt in Elsdorf den Beruf der Drogistin kennengelernt. Für die alleinerziehende Mutter einer dreijährigen Tochter ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Berufsleben. Marta Rygol nimmt an dem von ASH-Sprungbrett e.V. durchgeführten Projekt TEP (Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen) teil, das Ausbildung suchende Menschen mit Familienverantwortung in eine Teilzeitausbildung vermittelt. Teilzeit bedeutet, dass die wöchentliche Arbeitszeit 25 bis 30 Stunden beträgt.

Damit die künftigen Auszubildenden erfahren können, ob der angestrebte Beruf mit all seinen Anforderungen auch der richtige ist, sind Berufspraktika ein wesentlicher Bestandteil von TEP. Neben dem Praktikum erhalten die Teilnehmenden bei TEP auch Unterstützung bei der Bewerbung sowie bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Hilfe gibt es auch in allen persönlichen und beruflichen Belangen „so, wie es individuell passt“, betont Annegret Krüppel, TEP-Koordinatorin bei ASH-Sprungbrett e.V. Das kann dann auch Hilfe bei der Organisation der Kinderbetreuung oder bei einer Antragsstellung sein.

Für Sabine Koller, Filialleiterin bei dm in Elsdorf, war es das erste Mal, dass sie im Rahmen von TEP einen Praktikumsplatz zur Verfügung gestellt hat. Das Modell einer Teilzeitausbildung sieht Sabine Koller als gute Möglichkeit zum Berufseinstieg und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Derzeit gibt es noch freie Plätze bei TEP in Bergheim. Informationen unter 0151 – 1976 9278 (mobil) oder 02271 – 670 19 23. E-Mail:  tep@ash-sprungbrett.de

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Marta Rygol (v. l.) mit ihrer Tochter Sarah, Annegret Krüppel,

Koordinatorin bei TEP, und dm-Filialleiterin Sabine Koller.

Bundesfreiwilligendienst: Gute Möglichkeit der Berufsorientierung

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (05.10.2016) „Ich wollte das Jahr zwischen Schule und Berufsausbildung sinnvoll nutzen“, erzählt der 20-jährige Bjarne Krüppel, der seit September seinen Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V. absolviert und danach bei der Polizei arbeiten möchte. Da kommt ihm der Dienst in der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Bergheimer Astrid-Lindgren-Grundschule gerade recht. Denn: „Hier kann ich viele Erfahrungen im Umgang mit Menschen sammeln, das hilft mir später sicherlich im Beruf“.

Dass der Bundesfreiwilligendienst eine gute Vorbereitung aufs Berufsleben ist, dem stimmen auch Jule Blömer und Laura Gutowski sofort zu. Die 18-jährige Laura Gutowski, die ebenfalls in der OGS der Astrid-Lindgren-Schule arbeitet, ist sich derzeit noch nicht sicher, welchen Beruf sie ergreifen will. Für sie ist der Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V. daher eine gute Möglichkeit der Berufsorientierung. Sie hat zwar schon in Jugendcamps erste Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen gesammelt, möchte aber ihr Jahr bei ASH-Sprungbrett e.V. nutzen, um herauszufinden, ob „der pädagogische Bereich, das Richtige für mich ist“.

Ähnlich stellt sich die Situation von Jule Blömer (19 Jahre) dar, die das Team der werkpädagogischen Tagesgruppe TAGWERK in Bergheim unterstützt. Nach einem Praktikum im Kindergarten war für sie klar, dass die Arbeit mit kleinen Kindern nicht ihr Ding ist. Daher hat sie sich für Tagwerk entschieden, wo sie es mit 13- bis 17-jährigen schulmüden Kindern und Jugendlichen zu tun hat. Dort hat sie bereits in den ersten Tagen festgestellt, dass es richtig war, „dem sozialen Bereich noch eine Chance zu geben“.

Die ersten Eindrücke der drei neuen Bundesfreiwilligendienstler sind durchweg positiv. Laura Gutowski freut sich, dass sie in Absprache mit dem pädagogischen Team der OGS einen großen Gestaltungspielraum hat. So wird sie in den nächsten Wochen eine Bastel- oder Mal-AG durchführen. Auch Bjarne Krüppel schätzt, dass er selber Ideen einbringen und umsetzen kann, während Jule Blömer besonders von ihrem abwechslungsreichen Tagesablauf bei TAGWERK begeistert ist.

ASH-Sprungbrett e.V. führt den Bundesfreiwilligendient gemeinsam mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) in Bonn durch. Die ijgd betreuen die Bundesfreiwilligendienstler während des gesamten Einsatzzeitraums und führen für diese auch Bildungsseminare durch. Ansprechpartnerin beim ASH-Sprungbrett e.V. ist Madlen van der Seylberg, Sozialarbeiterin bei ASH-Sprungbrett e.V. in der Tagesgruppe Tagwerk.

Wer sich für einen Bundesfreiwilligendienst interessiert, kann sich jetzt schon fürs nächste Jahr bewerben. Die neuen Stellen sind bereits online: www.ash-sprungbrett.de/freiwilligendienste/

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(v.l.n.r.) Bjarne Krüppel, Laura Gutowski, Jule Blömer und

Madlen van der Seylberg von ASH-Sprungbrett e.V.

Foto: ASH-Sprungbrett e.V.

Weitere Infos zum Bundesfreiwilligendienst bei ASH-Sprungbrett e.V.:

Christina Leretz

Glescher Straße 2

50126 Bergheim

Tel.: 02271 – 8398-14

Fax.: 02271 – 8398-10

c.leretz@ash-sprungbrett.de

ASH-Sprungbrett e.V. auf der Ausbildungsbörse

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. (28. 09. 2016) ASH-Sprungbrett e.V. war in diesem Jahr wieder auf der Ausbildungsbörse im Bergheimer Medio vertreten, dieses Mal mit einem gemeinsamen Stand mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten e.V. (ijgd). Viele Besucherinnen und Besucher informierten sich bei ASH-Sprungbrett e. V. über Alternativen zur Ausbildung wie Jugendwerkstatt, Produktionsschule oder Aktivierungshilfen für Jüngere. Von großem Interesse waren auch die Bundesfreiwilligendienststellen bei ASH-Sprungbrett e.V.: bei der werkpädagogischen Tagesgruppe Tagwerk, bei der Offenen Ganztagsschule (OGS), beim Freiwilligen Ganztagsangebot in der Sekundarstufe I und bei „Startpunkt! Erwerbslosenberatung und Arbeitslosenzentrum Bergheim“. Das gesamte Spektrum von Freiwilligendiensten im In- und Ausland stellten die Vertreterinnen des ijgd aus Bonn vor. Viele Jugendliche waren von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes positiv überrascht (www.ijgd.de).

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ASH-Geschäftsführer Julian Beywl ließ es sich nicht nehmen, auf der Ausbildungsbörse persönlich vorbeizuschauen.

 

 

 

 

 

 

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Das Team von ASH-Sprungbrett e.V. und ijgd.

„Willkommen bei Freunden“-App

 

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Berlin, 20. Juni 2016, Weltflüchtlingstag – Das Engagement von Freiwilligen für Geflüchtete ist ungebrochen. Doch häufig finden Helfer und Initiativen erst nach längerem Suchen zueinander. Mit der „Willkommen bei Freunden“-App möchten die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Helfen bundesweit einfacher machen.

Entstanden ist die App in Kooperation mit den bereits bestehenden Hilfeportalen „Helpto“, „ichhelfe.jetzt“ und „clarat“. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Vernetzung der Freiwilligenlandschaft in Deutschland zu fördern.

Die mobile Anwendung für Smartphones bringt Freiwillige und Projekte in der Flüchtlingshilfe bedarfsorientiert zusammen: Mit wenigen Klicks können die Helfer angeben, wo und wie sie unterstützen wollen. Die App zeigt dann an, welche Hilfsorganisationen vor Ort genau diese Art der Unterstützung suchen.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont anlässlich des Weltflüchtlingstages, wie wichtig die Arbeit der Freiwilligen in Deutschland ist: „Heute möchte ich mich bei den ehrenamtlichen Helfern erneut für Ihren großen Einsatz und Ihr Engagement bedanken. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, denn Freiwillige leisten einen wichtigen Beitrag für unsere offene Gesellschaft. Dass die Familien, Frauen, Männer und Kinder die aus dem Krieg nach Deutschland geflüchtet sind und hier Sicherheit suchen, in unserer Gesellschaft ankommen und sich hier eine Zukunft aufbauen können.“

„Der konkrete Bedarf an Hilfe hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Freiwilliges Engagement hilft am besten, wenn Helfer und Flüchtlingsinitiativen schnell und bedarfsorientiert zusammen kommen. Dabei hilft die App“, sagt Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der DKJS.

 

ASH-Integrationsbetrieb: Neuer Firmenwagen dank Kämpgen-Stiftung

Bergheim /Rhein-Erft-Kreis Die Mitarbeiter des ASH-Sprungbrett e.V. Integrationsbetriebs freuen sich über ihren neuen Pritschenwagen. Dank einer finanziellen Zuwendung der Kölner Kämpgen-Stiftung, die Hilfe für Menschen mit Behinderungen fördert, konnte der neue Firmenwagen angeschafft werden. Der ASH-Sprungbrett Integrationsbetrieb ist ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb, in dem acht Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Das Leistungsspektrum reicht von Garten(neu)gestaltung, Pflasterarbeiten, Zaunbau, Baumschnitt  und –fällungen über Teichbau und -pflege bis hin zum Terrassenbau in Holz oder Naturstein. Dank des neuen Fahrzeugs können Betriebsleiter Dr. Michael Dickmann und seine Mitarbeiter wieder voll durchstarten. „Jetzt können wir wesentlich flexibler auf Kundenwünsche reagieren und mehr Aufträge annehmen. Das war vorher mit nur einem Fahrzeug nicht möglich“, erläutert Michael Dickmann.

Kurz vor dem Herbst gibt es übrigens noch einiges im Garten zu tun. Michael Dickmann und sein Team unterstützen Sie gerne dabei. Rufen Sie unverbindlich an. „Wir freuen uns, für Sie arbeiten zu dürfen“, so die ganze Mannschaft im Chor.

ASH-Sprungbrett Integrationsbetrieb gGmbH, Telefon: 0162 – 286 49 22, E-Mail: dickmann@ash-integrationsbetrieb.de

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ASH-Sprungbrett e.V. wieder erfolgreich rezertifiziert

ASH-Sprungbrett e.V. wieder erfolgreich rezertifiziert

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (Juli 2016) „ASH-Sprungbrett e.V. ist super aufgestellt. Sie können stolz sein auf ihre Arbeit im sozialen Bereich“, bestätigte Markus Pazos, Auditor von Certqua (Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Förderung und Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung) nach der Prüfung des Qualitätsmanagementsystems von ASH-Sprungbrett e.V. gemäß Din ISO 9001:2008. Mit diesem Qualitätsmanagementsystem (QMS), einem Instrument zur Qualitätssicherung, werden verbindliche Regeln für Arbeitsabläufe und deren Dokumentation festgelegt, sodass sie jederzeit verbessert werden können. „Die erneute Rezertifizierung ist ein deutlicher Beleg für unsere gute Arbeit“, so Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V.

Erfolgreich geprüft wurde auch die Trägerzulassung nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung). Diese ist Voraussetzung, um im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Fort- und Weiterbildungskurse anbieten zu können.

Drei Tage lang war der externe Auditor Markus Pazos bei ASH-Sprungbrett e. V. vor Ort, um sich selbst ein Bild davon zu machen, dass der Verein seinem Ruf als leistungsfähiger Bildungsträger mit kompetentem Personal auch in diesem Jahr gerecht wird. Während dieser Zeit bekam Markus Pazos einen profunden Einblick in die hervorragende Arbeit von ASH-Sprungbrett e.V. „Sie sind für die Zukunft gut gewappnet und ihre Bereitschaft, neue Aufgaben anzupacken kann ich nur bewundern. Die Arbeit mit Geflüchteten ist eine große Herausforderung, die Region kann froh sein, dass ASH-Sprungbrett e.V. hier vor Ort arbeitet und sich bei den vielfältigen Themen der sozialen Arbeit engagiert.“ Beeindruckt war Markus Pazos auch von der guten Zusammenarbeit von ASH-Sprungbrett e.V. mit vielen Vereinen, Organisationen und Betrieben in der Region und vom hervorragenden Arbeitsschutz. „Dass die Hälfte Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich im Arbeitsschutz aktiv ist, habe ich noch nicht in diesem Ausmaß erlebt.“

Als innovativ bewertete der externe Auditor auch die Tatsache, dass die Themen Risikomanagement und Arbeitsschutz bereits im Qualitätsmanagement von ASH-Sprungbrett e. V. verankert sind. „Diese Bereiche werden wir künftig noch weiter ausweiten“, bekräftigte Geschäftsführer Julian Beywl.

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Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V. (l.) und Markus Pazos, zertifizierter Auditor von Certqua.