Autor: Mike Köpke

ASH-Sprungbrett e.V. wieder erfolgreich rezertifiziert

ASH-Sprungbrett e.V. wieder erfolgreich rezertifiziert

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis (Juli 2016) „ASH-Sprungbrett e.V. ist super aufgestellt. Sie können stolz sein auf ihre Arbeit im sozialen Bereich“, bestätigte Markus Pazos, Auditor von Certqua (Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft zur Förderung und Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen in der Beruflichen Bildung) nach der Prüfung des Qualitätsmanagementsystems von ASH-Sprungbrett e.V. gemäß Din ISO 9001:2008. Mit diesem Qualitätsmanagementsystem (QMS), einem Instrument zur Qualitätssicherung, werden verbindliche Regeln für Arbeitsabläufe und deren Dokumentation festgelegt, sodass sie jederzeit verbessert werden können. „Die erneute Rezertifizierung ist ein deutlicher Beleg für unsere gute Arbeit“, so Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V.

Erfolgreich geprüft wurde auch die Trägerzulassung nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – Arbeitsförderung). Diese ist Voraussetzung, um im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters Fort- und Weiterbildungskurse anbieten zu können.

Drei Tage lang war der externe Auditor Markus Pazos bei ASH-Sprungbrett e. V. vor Ort, um sich selbst ein Bild davon zu machen, dass der Verein seinem Ruf als leistungsfähiger Bildungsträger mit kompetentem Personal auch in diesem Jahr gerecht wird. Während dieser Zeit bekam Markus Pazos einen profunden Einblick in die hervorragende Arbeit von ASH-Sprungbrett e.V. „Sie sind für die Zukunft gut gewappnet und ihre Bereitschaft, neue Aufgaben anzupacken kann ich nur bewundern. Die Arbeit mit Geflüchteten ist eine große Herausforderung, die Region kann froh sein, dass ASH-Sprungbrett e.V. hier vor Ort arbeitet und sich bei den vielfältigen Themen der sozialen Arbeit engagiert.“ Beeindruckt war Markus Pazos auch von der guten Zusammenarbeit von ASH-Sprungbrett e.V. mit vielen Vereinen, Organisationen und Betrieben in der Region und vom hervorragenden Arbeitsschutz. „Dass die Hälfte Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich im Arbeitsschutz aktiv ist, habe ich noch nicht in diesem Ausmaß erlebt.“

Als innovativ bewertete der externe Auditor auch die Tatsache, dass die Themen Risikomanagement und Arbeitsschutz bereits im Qualitätsmanagement von ASH-Sprungbrett e. V. verankert sind. „Diese Bereiche werden wir künftig noch weiter ausweiten“, bekräftigte Geschäftsführer Julian Beywl.

 Rezertifizierung ASH

 

 

Julian Beywl, Geschäftsführer ASH-Sprungbrett e.V. (l.) und Markus Pazos, zertifizierter Auditor von Certqua.

Tolle Leistung: Alle haben die Prüfung zum Servicefahrer bestanden

PRESSEMITTEILUNG ASH-SPRUNGBRETT e.V.

Tolle Leistung: Alle haben die Prüfung zum Servicefahrer bestanden

Brühl/Rhein-Erft-Kreis (30. 06. 2016) Erleichtert und stolz waren acht frischgebackene Servicefahrer Ende Juni in Brühl. Die sieben Männer und eine Frau hatten gerade erfolgreich die Prüfung zum Servicefahrer bestanden, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln in den Räumlichkeiten von ASH-Sprungbrett e.V. in Brühl durchgeführt wurde. Die Prüfung fand zum wiederholten Mal bei ASH-Sprungbrett e.V. statt.

Nachdem sie Anfang Mai bereits den schriftlichen Teil absolviert hatten, konnten die acht Prüflinge nun in der Praxis zeigen, was sie während ihrer zweijährigen Ausbildung gelernt hatten. Als erstes musste unter den kritischen Augen von Thomas Reuys, IHK-Prüfer und Anleiter Handel-Logistik-Lager bei ASH-Sprungbrett e.V., ein Transporter nach Tourplan unter Einhaltung einer „formschlüssigen Ladesicherung“ und nach dem Lifo-Prinzip (Last in, first out) beladen werden.

Servicefahrer bedeutet jedoch mehr als nur bringen und holen. Ein profundes Wissen über die Ware sowie deren Funktionen gehören ebenfalls zum Berufsbild. Wer als Servicefahrer zum Beispiel einen Rollator liefert, sollte dem Kunden diesen auch vorführen können sowie in der Lage sein, die gelieferten Produkte zu warten.

Daher galt es im Anschluss an den praktischen Teil, IHK-Prüfer Helmut Brümmer und Berufsschullehrer Matthias Goebel in einem simulierten Kundengespräch von seinen verkäuferischen Qualitäten zu überzeugen. Auch auf rechtliche Fragen wie etwa nach der Regulierung im Schadensfall oder den gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten mussten die Kandidaten die passende Antwort parat haben.

Der Lohn der Mühe ließ nicht lange auf sich warten. Sofort nach bestandener Prüfung hielten die neuen Servicefahrer ihr Zeugnis von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in der Hand.

Servicefahrer

Foto: ASH-Sprungbrett e.V.

Einige der frischgebackenen Servicefahrer mit ihren Prüfern.

Gute Arbeit in der Beratung von Arbeitsuchenden kann fortgesetzt werden

BERGHEIM/RHEIN-ERFT-KREIS – ASH-Sprungbrett e. V. aus Bergheim kann seine erfolgreiche Arbeit bei der Beratung von arbeits- und erwerbslosen Menschen in seinen Beratungsstellen in Bergheim und Brühl auch im kommenden Jahr fortsetzen. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat eine weitere Förderung der Arbeits- und Erwerbslosenberatung durch ASH-Sprungbrett zugesagt. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wichtige Aufgabe weiter fortführen können“, so Julian Beywl, Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e. V. Die nach wie vor hohe Besucherdichte, die ASH-Sprungbrett seit Jahren verzeichnet, zeigt, wie groß der Bedarf im Rhein-Erft-Kreis ist. „Als langjähriger arbeitsmarkpolitischer Dienstleister mit einer hohen Beratungskompetenz sind wir in der Region sehr gut vernetzt und haben ein breites Angebot für arbeitssuchende Menschen“, erläutert Beywl weiter. Im November 2015 waren im Rhein Erft Kreis 7.772 Menschen langzeitarbeitslos.
Julian Beywl würde das bestehende Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage gerne personell weiter ausbauen. Um im Rhein-Erft-Kreis für alle Ratsuchenden besser erreichbar zu sein, „ist eine Stellenausweitung dringend notwendig“, so der ASH-Sprungbrett-Geschäftsführer. „Wünschen würden wir uns eine zweite Stelle, um an beiden Standorten täglich präsent zu sein.“
ASH-Sprungbrett möchte arbeitssuchenden Menschen eine reale Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bieten. In den beiden Beratungsstellen in Bergheim und Brühl können sich Ratsuchende kostenlos rund um das Thema Bewerbung und Arbeitssuche informieren und unterstützen lassen. Eine besondere Herausforderung sind die Schulden der Ratsuchenden, die ein großes Hindernis bei der Arbeitsaufnahme sind. „Steht eine Lohnpfändung an, ist der Job schon hochgefährdet.“ Allein beim Jobcenter Rhein-Erft haben im letzten Jahr 343 Bürgerinnen und Bürger ein Darlehen aufnehmen müssen, da sie ihre Ausgaben mit dem Regelsatz nicht bestreiten konnten.
„Im Jahr 2016 steht für unsere Arbeit zusätzlich die Beratung und Unterstützung der anerkannten Asylsuchenden als weitere große Herausforderung an. Durch unser enges Netzwerk können wir hier sowohl über Arbeit und Ausbildung als auch über Spracherwerb beraten und Lösungen suchen“, so Beywl zum Abschluss.

Aktuelle Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8:30 – 14:30 Uhr
Vom 23. Dezember 2015 bis zum 5. Januar 2016 bleibt unsere Beratungsstelle geschlossen.